Die schwierige Saison der Bestätigung
Handball NLB: Als Aufsteiger hatte der TV Solothurn in der letzten Saison nichts zu verlieren und viel zu gewinnen. Nach dem sensationellen 5. Schlussrang sind die Vorzeichen in der neuen Meisterschaft nun gerade umgekehrt.
Vom Jäger zum Gejagten, in etwa so könnte man die Vorzeichen der Saison 2017/18 für den TV Solothurn erklären. Es ist die Bürde des Erfolgs der letzten Spielzeit, dass der Underdog-Bonus nun weg ist. Zwar ist der TVS vom Budget her nach wie vor der Zwerg der NLB, sportlich hingegen sieht es ganz anders aus.
Die Solothurner haben ein junges, hungriges Team, das im Vergleich zur letzten Saison nicht verändert wurde. Alle Talente konnten gehalten werden, der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist enorm und mit dem früheren Internationalen Marco Kurth an der Seitenlinie mangelt es sicherlich nicht an sportlicher Kompetenz. Zumal Kurth als Assistenten den früheren Welthandballer Zlatko Portner zur Seite hat und die Torhüter vom langjährigen Nationaltorwart Antoine Ebinger trainiert werden. Im Grossen und Ganzen war es diese Kombination aus Talent, Wille, Teamgeist und Routine, die in der letzten Saison den Ausschlag für das gute Abschneiden und die beachtlichen Resultate gegeben hat.

