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Fußball: „Ein paar freie Tage verdient“: Magdeburg vor Mammut-Pause

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Zehn Punkte aus sechs Spielen holt der 1. FC Magdeburg bis zur Länderspielpause. Nach der Auftaktpleite gegen Braunschweig stabilisiert Trainer Sander sein Team deutlich.

Mit zehn Punkten aus sechs Spielen steht der 1. FC Magdeburg in der 2. Fußball-Bundesliga ordentlich da - zumal die Saison mit einer empfindlichen 1:6-Pleite gegen Eintracht Braunschweig begonnen hatte. Zuletzt verabschiedeten sich die Elbestäder mit einem laut Trainer Petrik Sander „leistungsgerechten Unentschieden“ beim 1:1 in Fürth in die Länderspielpause. 

Drittbester Start der Magdeburger Zweitliga-Geschichte

Der drittbeste Start der Magdeburger in ihrer Zweitliga-Geschichte war auch unter dem Eindruck der Vorsaison umso wichtiger. Ganze sieben Zähler mehr als 2025 haben die Elbestädter nach den ersten sechs Partien gesammelt und ein kleines Polster auf die unteren Ränge aufgebaut - und zwar vor allem, indem sie sich defensiv stabilisiert haben. In den fünf Partien nach dem Fehlstart kamen lediglich drei Gegentreffer hinzu, schon drei Mal hielt Torwart und Kapitän Dominik Reimann seinen Kasten in der Liga sauber. 

Während einige Akteure zu den Nationalteams reisen - Mateusz Zukowski (Polen), Pierre Nadjombe (Togo), Herbert Bockhorn (Uganda) und Luka Hyryläinen (Finnland U21) - „haben sich die Jungs ein paar Tage frei verdient“, kündigte Sander an. Danach dürfte es in Magdeburg vor allem um die Verfeinerung des von Sander modifizierten fußballerischen Ansatzes gehen. Wann gehe ich Risiko, wann ist der lange Schlag die richtige Lösung?

Stabiler, aber noch nicht fehlerfrei

Auf diese Fragen finden die Elbestädter zuletzt immer häufiger die richtige Antwort - kassieren aber dennoch mitunter unnötige Gegentreffer, wie etwa beim 1:2 in Berlin oder eben am Freitagabend in Fürth. Vor den anspruchsvollen Partien gegen Hannover 96 - nun ohne Ex-FCM-Trainer Christian Titz - und bei Dynamo Dresden täten sie beim FCM gut daran, diese Schwächen abzustellen. 

Immerhin ist Magdeburg inzwischen von Verletzungen weitgehend verschont geblieben. Lediglich Lubambo Musonda wird nach Achillessehnenriss in der Vorbereitung noch länger fehlen. So dürfte es trotz Länderspielabstellungen keine Probleme mit zu wenig Personal im Training der Magdeburger geben. Den Grundstein für eine gute Saison haben die Blau-Weißen inzwischen gelegt - und im DFB-Pokal wartet Ende Oktober mit dem Auswärtsspiel beim FC Bayern die wohl sportlich größtmögliche Herausforderung.

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