Fußball
News melden
Nachrichten

Kieler Fußball-Star Oliver Held wird 54 – diese Szene sorgte für Ärger

0 13
Mit Schalke feierte Oliver Held den UEFA-Pokalsieg 1997 und ist als "Eurofighter" unvergessen. Nun wird der gebürtige Kieler 54 Jahre alt. Er war "Eurofighter", Bundesliga-Profi und einst ein "Storch". Am Donnerstag, dem 10. September wird Oliver Held 54 Jahre alt. Die Karriere des gebürtigen Kielers begann an der Förde. Bevor Held im Ruhrgebiet zum Bundesliga-Profi wurde, spielte er für Holstein Kiel. Der Verein bezeichnet den gebürtigen Kieler in ihrer eigenen Vereinshistorie ausdrücklich als "Ex-Storch". Für das Team war er auch im DFB-Pokal in der Saison 1994/1995 im Einsatz. Ein Jahr später begann sein sechsjähriges Kapitel beim FC Schalke 04. Dort wurde er mit einer Aktion zum Gesprächsthema in ganz Fußball-Deutschland. "Und dafür soll er sein ganzes Leben kein Glück mehr haben" Mit Schalke traf Held am 29. April 1998 in einem Nachholspiel auf den abstiegsbedrohten 1. FC Köln. Kurz vor Schluss schoss René Tretschok aufs Tor, Held wehrte den Ball auf der Linie mit der Hand ab – doch Schiedsrichter Uwe Kemmling und seine Assistenten erkannten das Handspiel nicht. Kemmling fragte Held nach der Szene. Der Schalker beteuerte nach Angaben des Schiedsrichters, den Ball mit dem Kopf ins Aus befördert zu haben. Schalke gewann die Partie mit 1:0. Held wurde später wegen unsportlichen Verhaltens für zwei Bundesligaspiele gesperrt. Besonders Kölns Stürmer Toni Polster reagierte wütend. "Und dafür soll er sein ganzes Leben kein Glück mehr haben", sagte der Österreicher über Held. Am Saisonende stieg der 1. FC Köln erstmals aus der Bundesliga ab. Heidenheim gegen Holstein Kiel – hier läuft das Spiel an diesem Wochenende live Oliver Held gewinnt mit Schalke den UEFA-Pokal Die umstrittene Szene ist allerdings nur ein Teil von Helds Fußball-Geschichte. Schon ein Jahr zuvor hatte er mit den Königsblauen den größten Erfolg seiner Laufbahn gefeiert: den Gewinn des UEFA-Pokals 1997. Der DFB führt Held offiziell als UEFA-Pokalsieger der Saison 1996/97. Auch im entscheidenden Final-Rückspiel bei Inter Mailand stand der Kieler auf dem Platz. Held gehörte damit zu jener Mannschaft, die als "Eurofighter" in die Vereinsgeschichte einging. Held feierte außerdem die deutsche Vizemeisterschaft 2001 sowie den DFB-Pokal im selben Jahr. Über St. Pauli zurück in den Norden Im Jahr 2001 verließ Held Schalke und wechselte zum FC St. Pauli. Für die Hamburger bestritt er laut DFB 20 weitere Bundesliga-Spiele. Nach dem Abstieg kam er in der folgenden Saison noch 17-mal in der 2. Bundesliga zum Einsatz und erzielte dort zwei Tore. Anschließend kehrte Held in den schleswig-holsteinischen Fußball zurück. Seine letzte Station als Spieler war der TSV Kropp. Dort blieb er auch nach seiner Zeit als aktiver Fußballer dem Sport verbunden. "Sport Bild" berichtete 2023, Held sei von 2006 bis 2011 Co-Trainer des TSV Kropp gewesen. Eine aktuelle Funktion im Fußball oder eine eindeutig dem Ex-Profi zuzuordnende berufliche Tätigkeit lässt sich aus öffentlich zugänglichen, belastbaren Quellen derzeit nicht zweifelsfrei belegen.

Comments

Комментарии для сайта Cackle
Загрузка...

More news:

Read on Sportsweek.org:

Andere Sportarten

Sponsored