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Verkauf von WM-Anteilen: DFB solidarisiert sich nach Fifa-Eklat mit Uefa

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Fifa-Boss Gianni Infantino plant einen Verkauf von Anteilen der WM. Die Uefa reagiert mit Kritik. Der DFB zeigt sich mit dem Kontinentalverband solidarisch. Der Deutsche Fußball-Bund hat in der Debatte um den Verkauf von WM-Anteilen durch die Fifa Stellung bezogen. "Als Mitglied der Uefa stehen wir vollumfänglich hinter diesem Statement", kommentierte der DFB auf Anfrage von t-online die Äußerungen des europäischen Fußballverbands. Die Uefa hatte zuvor auf einen Artikel der englischen "Times" vom Dienstag reagiert. Darin wurde bekannt, dass die Fifa um Weltverbandschef Gianni Infantino plant, über eine neu zu gründende Tochterfirma namens Fifa Forward Enterprise (FFE) Anteile an der Fußball-WM an private Investoren zu verkaufen. Auch der "Telegraph" und die "Financial Times" berichteten von der Idee, welche die Fifa am Abend in einer eigenen Stellungnahme weitestgehend bestätigte. Die Uefa äußerte scharfe Kritik. "Dies überschreitet eine Grenze, die die Führungsgremien des Fußballs niemals überschreiten dürfen", verkündete der Kontinentalverband. Man nehme die Lage äußerst ernst. "Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Handelsware – schon gar nicht bei völliger Intransparenz darüber, wer finanziell davon profitiert", so die Uefa. "Keiner von uns besitzt den Fußball. Die Fifa hat nicht das Recht, ihn zu verkaufen." Noch in dieser Woche soll es laut übereinstimmenden Medienberichten zu einer Dringlichkeitssitzung der Uefa kommen. Dort soll über die weitere Reaktion auf die Pläne beraten werden. Wie Sky, ESPN und "Bloomberg" berichten, soll auch über einen möglichen Boykott der Weltmeisterschaft gesprochen werden. Das würde dann auch den DFB betreffen. Die nächste WM findet 2030 in Spanien, Portugal und Marokko statt.

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