Fifa hebt WM-Rotsperre von US-Star Folarin Balogun auf – Trump reagiert
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Die Fifa hebt Folarin Baloguns Rotsperre für das WM-Achtelfinale der USA gegen Belgien auf – ein bislang einmaliger Vorgang bei diesem Turnier. Auch US-Präsident Trump meldet sich zu Wort. Trotz einer Roten Karte im Sechzehntelfinale darf US-Stürmer Folarin Balogun im Achtelfinale der Fußball-WM gegen Belgien auflaufen. Die Fifa hat seine Sperre auf Bewährung ausgesetzt – ein Vorgang, den es bei diesem Turnier bislang noch nicht gegeben hat. Doping bei der WM : Acht Spieler positiv getestet "Hätte vier Rote Karten kassiert": Ibrahimović schimpft über Paraguay Als Grundlage dient Artikel 27 des Fifa-Disziplinarreglements. Die Sperre wird für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt. Sollte sich der 25-Jährige in dieser Zeit einen weiteren Verstoß gleicher Art und Schwere leisten, wird die Sanktion vollstreckt. US-Präsident Donald Trump: "Vielen Dank an die Fifa" Balogun hatte beim 2:0-Sieg gegen Bosnien-Herzegowina seinen Gegenspieler Tarik Muharemović in einem Zweikampf hart getroffen. Schiedsrichter Raphael Claus aus Brasilien entschied nach Ansicht der Szene auf Rot. US-Trainer Mauricio Pochettino äußerte sich danach kritisch: "Für mich ist das niemals eine Rote Karte. Das war niemals Absicht." Pochettino kann für das Achtelfinale am Dienstag (2.00 Uhr im Liveticker bei t-online) im Lumen Field in Seattle sein bestes Team aufbieten. Balogun gilt neben Christian Pulisic als wichtigster Offensivspieler der USA. Auch beim Gegner Belgien sind keine Ausfälle absehbar. Die Entscheidung rief auch US-Präsident Donald Trump auf den Plan. Auf seinem Netzwerk Truth Social schrieb er: "Vielen Dank an die Fifa, dass ihr das gemacht habt, was richtig ist und eine große Ungerechtigkeit wiedergutgemacht habt." Der 80-Jährige war bislang bei keinem WM-Spiel vor Ort, wird aber spätestens zum Endspiel am 19. Juli in East Rutherford bei New York erwartet. Zum Platzverweis hatte sich zuvor schon US-Außenminister Marco Rubio geäußert. "Sie sind beschissen behandelt worden", sagte er im Presseraum des Weißen Hauses in Washington.

