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Fußball-WM 2026: Messi, Mbappé, Haaland und Co. überzeugen mit Tor-Show

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Die Fußball-WM ist in vollem Gange. Die Favoriten konnten bislang meist bestehen – und auch individuell werden die Superstars ihrem Namen gerecht. Die Jagd auf den Titel ist eröffnet: Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko sind fast zwei komplette Vorrundenspieltage absolviert. In bislang 44 Spielen fielen 134 Tore. Einige der Favoriten stolperten, viele zementierten ihren Titelanspruch. WM 2026: Dieses Tor könnte Folgen für Deutschland haben Unwetter in den USA: Auch dem DFB-Team drohen lange Unterbrechungen Besonders ins Auge fallen im bisherigen Turnierverlauf jedoch die individuellen Leistungen. Die Superstars bestimmten die Schlagzeilen. Besonders zwei große Namen fallen auf – denn sie liefern sich ein Wettrennen um die Einträge in die Geschichtsbücher. Lionel Messi als Torgarantie Der Titelverteidiger legte einen beeindruckenden Start in das Turnier hin. Zum Auftakt gab es einen 3:0-Sieg gegen Algerien. Am zweiten Gruppenspieltag legte die "Albiceleste" einen 2:0-Erfolg gegen Österreich nach. Damit stehen die Argentinier bereits als Erstplatzierte der Gruppe J fest. Fünf Treffer in zwei Spielen sind darüber hinaus eine gute Torausbeute. Das Besondere: Alle fünf Tore gehen auf das Konto von Superstar Lionel Messi , der das Team auch im gehobenen Sportleralter noch anführt. Am 24. Juni wurde der achtmalige Weltfußballer 39 Jahre alt – und präsentiert sich bei dem Weltturnier nicht nur weiter in Topform, sondern auch hungrig nach weiteren Rekorden. Mit seinen drei Treffern gegen Algerien zog Messi zudem mit dem bisherigen WM-Rekordtorschützen Miroslav Klose gleich. Mit seinem ersten Tor gegen Österreich krönte er sich dann zum alleinigen Rekordhalter und baute die Bestmarke mit Treffer Nummer zwei sogar noch aus. Das muss er aber auch, denn schon bald könnte er seinen Status wieder verlieren. Kylian Mbappé glänzt für Frankreich Frankreich steht ebenfalls bereits nach zwei Spielen als K.o.-Runden-Teilnehmer fest. Zum Auftakt bezwang die "Équipe Tricolore" Senegal mit 3:1. An Spieltag zwei folgte ein 3:0 gegen Irak. Superstar Kylian Mbappé kommt dabei zwar nicht auf die hundertprozentige Torquote, die Messi für seine argentinische Mannschaft erreicht hat, jedoch steuerte der Real-Madrid-Star ebenfalls beeindruckende vier von sechs Toren zu den Erfolgen seines Teams bei. Nach der WM 2018 und der WM 2022, bei denen sich Mbappé ebenfalls treffsicher präsentierte, kommt der 27-Jährige damit bereits auf 16 WM-Tore, zog mit Klose gleich und bleibt Messi dicht auf den Fersen. Sein Vorteil: Im Gegensatz zu Messi wird Mbappé angesichts seines Alters wohl mindestens noch eine weitere Weltmeisterschaft bestreiten und hat damit beste Chancen, sich den alleinigen Rekord über kurz oder lang zu sichern. Vorerst wird sein Fokus jedoch darauf liegen, seiner Mannschaft bei diesem Turnier nach dem Titel von 2018 und der Finalteilnahme 2022 den nächsten Stern zu sichern. Debütant Haaland nutzt die große Bühne Erstmals seit 1998 und überhaupt erst zum vierten Mal in der Verbandsgeschichte nimmt Norwegen an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil. In der Qualifikation wurde man Gruppensieger vor dem vierfachen Weltmeister Italien und auch im bisherigen Turnierverlauf konnten die Skandinavier die starke Form bestätigen. Zum Auftakt bezwangen man den Irak mit 4:1, im zweiten Spiel ließ man einen 3:2-Sieg gegen Senegal folgen. Für Superstürmer Erling Haaland von Manchester City ist es das erste große Turnier mit der Nationalmannschaft – und der 25-Jährige weiß die große Bühne zu nutzen. Zu beiden Siegen steuerte Haaland einen Doppelpack bei und begeisterte dabei einmal mehr mit seiner Athletik und Schussgewalt. Harry Kane will Englands Durststrecke beenden Ganze 60 Jahre wartet England mittlerweile auf den nächsten großen Titel. Nach dem Gewinn der Heim-WM im Jahr 1966 kamen die Engländer bei Großveranstaltungen häufig weit, der große Wurf wollte jedoch nicht nochmal gelingen. Nach ergebnistechnisch zwar erfolgreichen, spielerisch aber dürftigen Turnieren unter Ex-Nationaltrainer Gareth Southgate nehmen die "Three Lions" nun unter dem deutschen Coach Thomas Tuchel einen neuen Titelanlauf. Mannschaftskapitän Harry Kane weiß dabei, wie sich Titel-Durststrecken anfühlen. Während seiner gesamten Zeit bei Tottenham Hotspur und auch in seinem ersten Jahr beim FC Bayern konnte der Stürmer keinen einzigen Titel gewinnen. Seither darf er sich aber zweifacher deutscher Meister und DFB-Pokalsieger nennen. Damit auch im England-Dress endlich ein Titel dazukommt, gibt der 32-Jährige alles. Beim WM-Auftakt gegen Kroatien erzielte er zwei von vier englischen Treffern und überzeugte wie auch bei Bayern nicht nur als Torjäger, sondern auch als Ballverteiler und Defensivarbeiter. Ronaldo zündet spät Während zahlreiche der großen Namen bei der Weltmeisterschaft von Beginn an glänzen konnten, fiel ein Superstar im Vergleich deutlich ab: Cristiano Ronaldo . Mit Portugal kam er zum WM-Auftakt gegen die Demokratische Republik Kongo nicht über ein enttäuschendes 1:1 hinaus. Besonders an Ronaldo, der über die gesamte Spieldauer blass blieb, entzündete sich danach die Kritik. Schon in den vorangegangenen Großturnieren hatte der mittlerweile 41-Jährige nicht mehr an frühere Sternstunden anschließen können. Das schien sich fortzusetzen. Frankreichs Fußball-Ikone Thierry Henry ging nach dem enttäuschenden Auftakt gegen Kongo hart mit Ronaldo ins Gericht. "Für alle Leute zu Hause, eine Sache ist ganz wichtig", sagte der frühere Arsenal-Torjäger in seiner Rolle als TV-Experte bei Fox: "Die Mannschaft muss treffen, nicht Du musst treffen." Laut Henry verweigert Ronaldo Laufwege, die seine Teamkollegen in gute Abschlusspositionen bringen würden, weil er selbst Tore erzielen will. Der frühere Bundesliga-Trainer Christian Streich analysierte im ZDF : "Die Defensive von Portugal spielt mit einem Mann weniger und das ist sehr schwer zu kompensieren." Schon bei der WM 2022 hatte Ronaldo seinen Platz in der Startelf im Turnierverlauf abgeben müssen. Eine ähnliche Diskussion drohte auch dieses Mal wieder – doch der ehrgeizige Superstar antwortete. Im zweiten Gruppenspiel zeigte Ronaldo eine starke Leistung, erarbeitete sich zahlreiche Chancen und steuerte zwei Tore zum 5:0-Sieg seiner Mannschaft gegen Usbekistan bei. Die Superstars dieser WM – inzwischen sind sie alle im Turnier angekommen.

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