Fußball-Nationalmannschaft: Undav: "Alles gut zwischen Herrn Nagelsmann und mir"
Siegtor gegen Ghana, Diskussionen um seine Rolle in der DFB-Auswahl - Deniz Undav berichtet nun von einem Gespräch mit dem Bundestrainer.
Nationalspieler Deniz Undav vom VfB Stuttgart sieht nach den Diskussionen um seine Rolle in der DFB-Auswahl keine Differenzen mit Bundestrainer Julian Nagelsmann. Der eingewechselte Undav hatte beim 2:1 im WM-Test am Montag gegen Ghana das späte Siegtor erzielt, Nagelsmann bezeichnete es danach dennoch als eher unwahrscheinlich, dass sich an der geplanten Jokerrolle des Stürmers bei der WM im Sommer noch etwas ändert.
"Ich habe mit dem Bundestrainer am Tag danach telefoniert. Wir haben alles geklärt", sagte Undav im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF nach dem 0:2 im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund. "Ich versuche, alles zu geben für die WM, dass ich da dabei sein darf. Wir sind eine Einheit, wir sind ein Land, ob ich eine Minute spiele oder 90 Minuten - ich werde immer alles geben und versuche, der Mannschaft zu helfen", fügte der 29-Jährige hinzu.
Undav: Weiß Äußerungen des Bundestrainers einzuordnen
Das wisse der Bundestrainer, erklärte Undav. Er versuche, seine Leistung zu bringen, um sich für den Kader bei der WM ab dem 11. Juni in den USA, Kanada und Mexiko zu bewerben. "Ich bin entspannt, ich weiß das einzuordnen, deswegen ist alles gut zwischen Herrn Nagelsmann und mir", sagte Undav.
Die Haltung des Bundestrainers hatte diesem auch Kritik eingebracht, so von Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß hatte sich unmittelbar vor dem Spiel gegen Dortmund nicht inhaltlich zu dem Thema äußern wollen. Es täte allen gut, wenn das Thema nun zur Ruhe komme, hatte Hoeneß bereits zuvor betont.

