WM 2026 in den USA: Fifa-Boss Infantino wird bei Iran-Spiel deutlich
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Der Fifa-Präsident besucht überraschend ein Testspiel des Iran – und äußert sich deutlich zur viel diskutierten WM-Teilnahme des Landes. Unangekündigt ist Fifa-Präsident Gianni Infantino am Dienstag bei einem Testspiel des Iran gegen Costa Rica im türkischen Antalya aufgetaucht. In der Halbzeitpause bekräftigte er: Der Iran wird an der WM teilnehmen – trotz erheblicher politischer Unsicherheiten. Nach den ersten 45 Minuten ergriff Infantino das Wort. "Der Iran wird bei der Weltmeisterschaft dabei sein. Dafür sind wir hier", sagte er laut SID. "Wir freuen uns, denn es ist eine sehr, sehr starke Mannschaft, ich bin sehr glücklich. Ich habe die Mannschaft gesehen, ich habe mit den Spielern und dem Trainer gesprochen, also ist alles in Ordnung." Eine Verlegung der iranischen Partien schloss er aus: Die Spiele würden "dort stattfinden, wo sie laut Auslosung hingehören". Trump sendet widersprüchliche Signale Der Krieg im Nahen Osten hatte zuletzt Zweifel an der WM-Teilnahme des Iran geweckt. Das Turnier findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada statt. Bereits am Montag hatte Infantino im mexikanischen Fernsehen betont, es gebe "keinen Plan B, C oder D – es gibt Plan A." Die politische Lage sei "sehr kompliziert", räumte er ein. US-Präsident Donald Trump sendete zuletzt widersprüchliche Signale. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er, die Iraner seien willkommen – halte es aber "nicht für angemessen, dass sie dort sind, im Hinblick auf ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit". In der vergangenen Woche hatte der Iran seinen Nationalteams und Sportvereinen verboten, in als "feindlich" geltende Länder zu reisen. In der Vorrunde trifft der Iran in Los Angeles auf Neuseeland und Belgien, danach in Seattle auf Ägypten . Das WM-Quartier der Mannschaft ist in Tucson/Arizona gebucht.

