U23 verliert unglücklich gegen die TSG Sprockhövel – nächstes Stadtderby am Donnerstag
Auf die Derbysieg-Euphorie folgte ein Dämpfer: Nach dem Auswärtssieg beim 1. FC Gievenbeck (2:1) musste die U23 am Sonntag eine bittere Heimniederlage gegen die TSG Sprockhövel einstecken (0:1). Trainer Daniel Feldkamp zeigte sich nach dem Spiel sehr unzufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht über das Ergebnis. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, haben das aber leider nicht geschafft.“
Die Adlerträger erwischten einen unsicheren Start, wie Feldkamp betont: „Wir kommen sehr schlecht ins Spiel rein. Die ersten 15 Minuten waren nicht gut, wir haben sehr unsauber gespielt und viele Fehler gemacht.“ Folgerichtig gingen die Gäste aus dem südlichen Ruhrgebiet früh durch Cihat Topatan (14.) in Führung. Das Gegentor wirkte wie ein Weckruf, denn in der Folge fanden die Jungadler immer besser in die Partie. „Wir haben uns nach dem Rückstand erholt und es bis zur Halbzeit geschafft, uns klare Offensivaktionen zu erspielen“, so der U23-Coach.
In dieser starken Phase gelang beinahe der Ausgleich, nur der Pfosten stand dem Abschluss von Mikail Demirhan im Weg. In der Halbzeitpause bereitete das Trainergespann sein Team so gut es ging auf den tiefstehenden und aufopferungsvoll verteidigenden Gegner vor und wechselte zudem dreimal. „Nach der Pause brauchten wir viel Geduld, um Angriffe gegen den tiefen Block vorzubereiten. Allerdings hat Sprockhövel so stark verteidigt, dass wir keine klaren Lösungen gefunden haben – die großen Torchancen haben gefehlt“, sagt Feldkamp. Zu allem Überfluss traf Luca Steinfeldt in einer der wenigen nennenswerten Offensivszenen der Preußen erneut das Aluminium und unterstrich damit den gebrauchten Tag der Adlerträger. Somit konnten die Gäste das Ergebnis über die Zeit retten und die Schwarz-Weiß-Grünen mussten sich mit der Niederlage abfinden.
Nach diesem Rückschlag bleibt nur wenig Zeit, um das Spiel zu analysieren. Bereits am kommenden Donnerstag (19 Uhr) geht es weiter – beim TuS Hiltrup erwartet die Adlerträger das nächste Stadtderby. Trainer Feldkamp will vor allem darauf achten, dass seine Mannschaft schnellstmöglich wieder den richtigen Fokus findet: „Wichtig ist, dass wir die Enttäuschung schnell ablegen und in den kommenden Trainingseinheiten direkt voll da sind.“ Darüber hinaus erkennt der Coach einige Parallelen zwischen dem vergangenen und dem kommenden Gegner: „Hiltrup wird ebenfalls über das Verteidigen kommen und sehr kompakt agieren. Dort müssen wir bessere Lösungen finden, als wir es gegen Sprockhövel getan haben – darauf wird auch der Fokus im Training liegen.“
Text: Linus Otte
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