Preise, Verkaufsstart und mehr: Real gibt Infos zu Bayern-Tickets
Real vs. Bayern zwischen 120 und 445 Euro – nur Clásico war teurer
Die Details für Real Madrids Eintrittskarten gegen den FC Bayern sind raus – und sie haben es wie befürchtet in sich, zumindest die Preise. Denn während die verschiedenen Vorverkaufsphasen wie üblich erst wenige Tage vorher beginnen, handelt es sich bei den Eintrittspreisen um Rekordpreise: zwischen 120 und 445 Euro müssen „normale“ Fans, also Nicht-Mitglieder, zahlen, um am 7. April bei dem europäischen Klassiker dabei zu sein.
Jährlich steigen bei Real Madrid die Eintrittspreise um circa fünf Euro, auch wenn diese Zahlen gegen die Bayern nicht den Höchstwert des Klubs darstellen. Denn beim Liga-Clásico im Herbst wurden sogar 135 bis 465 Euro fällig!
Fünf Verkaufsphasen, Madridistas ab 1. April
Zwar hat das Estadio Santiago Bernabéu seit dem Umbau noch nie die 80.000er-Marke geknackt – den bisherigen Zuschauerrekord stellte sogar das NFL-Game dar – aber die globale Nachfrage bei Real Madrid scheint nach wie vor ungebrochen, so sorgt auch der Fokus auf ausländische Fans, die quasi keine Preis-Schmerzgrenze kennen, sorgt für einen jährlichen Umsatzrekord auf mittlerweile 1,1 Milliarden Euro.
Aber selbst wenn man bereit ist, bis zu 400 Euro für ein Ticket zu zahlen – die günstigeren Tickets werden meist alle von den „Socios“ vergriffen – ist das noch keine Garantie, dass man auch wirklich an ein Ticket kommt. Denn während die rund 97.000 Mitglieder und teils Dauerkarteninhaber sich ab 27. März ihre Plätze aussuchen und Tickets buchen können, sind Besitzer der Madridista-Karte erst ab 1. April dran. Und sollten dann noch Plätze frei bleiben, kommt es am 2. April zu einem öffentlichen Vorverkauf. Wer Planungssicherheit braucht, kann vorab ein VIP-Ticket buchen – die Preise beginnen hier bei 690 Euro für die günstigsten Pakete (teilweise mit Catering außerhalb des Stadions) – oder muss in den sauren Apfel namens Zweitmarkt beißen, wo Dauerkarteninhaber ihre Plätze anbieten zu entsprechend hohen Preisen.
Viele verzweifelte Fans, die live unbedingt dabei sein wollen, greifen auf diese beiden überteuerten Wege zurück, auch weil der Ticketshop eine weitere Hürde darstellt. Einerseits ist dieser technisch nicht auf dem neuesten Stand und bei parallel tausend zugreifenden Usern tauchen immer wieder Fehlermeldungen auf, andererseits dürften speziell deutsche IP-Adressen und Kreditkarten gesperrt werden aufgrund des Gegners. Und trotzdem gibt es auch einen oder zwei Tage vor dem Spieltag immer wieder viele Rückläufer, sodass immer noch hunderte Plätze frei werden und erneut angeboten werden, so gab es kurz vor dem Heimspiel gegen Manchester City sogar noch zusammenhängende Plätze – eine absolute Seltenheit im schwierigen Vorverkauf der Madrilenen. So oder so: Wer im Bernabéu gegen die Bayern dabei sein will, braucht entweder ein dickes Portemonnaie oder viel Glück und Geduld – tendenziell eher sogar beides.
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