Rüdiger: „Töten? Bei Absicht wäre er nicht aufgestanden“
Real Madrid: ANTONIO RÜDIGER über …
… das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Manchester City (Dienstag, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN): „Für diese Momente arbeitest du, für diese Spiele. Wir haben in den vergangenen Jahren oft gegen City gespielt, das ist eine der besten Mannschaften Europas. Es ist immer eine Freude, gegen die Besten zu spielen. Wenn du die Champions League gewinnen willst, musst du dich mit den Besten messen.“
… ein vielleicht erneutes Elfmeterschießen im Etihad Stadium, wo er in der Saison 2023/24 im Viertelfinale den entscheidenden Schuss verwandelte: „Ich hoffe, so weit kommt es nicht. Aber ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen – ob im Guten oder im Schlechten. Wenn es so weit kommt, kann ich wieder schießen, kein Problem.“
… seine Duelle mit Erling Haaland: „Ich denke nicht zu sehr über diese Dinge nach. Wenn ich mich an die Vorrunde erinnere, dann lief es für ihn besser. Es ist eine große Freude, gegen solche Spieler zu spielen, denn ich mag die körperlichen Duelle. Ich brauche sie, so wie er auch. Und es ist auch nicht nur ich. Im Hinspiel hat Dean Huijsen ebenfalls einen großartigen Job gemacht. Es war eine kollektive Angelegenheit. Ich bin jetzt oft auf Haaland getroffen und wiederhole mich oft: Er ist ein Weltklasse-Stürmer, ein junger Kerl, sehr stark. Aber ich mag diese Duelle. In meiner ersten Saison hier konnte kein Verteidiger ihn bis dahin wirklich stoppen. Ich war der erste, der ihm ein bisschen aufgezeigt hat, dass ich mit ihm mithalten kann. Ich finde es einfach fantastisch, gegen ihn zu spielen, weil er ein guter Kerl und ein noch besserer Fußballer ist.“
… die Mentalität, in der Königsklasse umso mehr alles zu geben: „Diese Mentalität brauchen wir nicht nur morgen, sondern immer. Entweder gewinnen wir zusammen oder wir verlieren zusammen. Wir wählen es aus.“
… seine körperliche Verfassung und seine Bedeutung im Team: „Meine Probleme sind Vergangenheit. In den letzten Spielen stand ich immer auf dem Rasen, fühle mich gut und bereit. Das war auch mein Ziel, dafür habe ich gearbeitet, dass ich zu diesem Zeitpunkt der Saison fit und hilfreich für das Team bin. Ich schätze meine Rolle als sehr wichtig ein, denn wir spielen mit vielen jungen Spielern. Manche sind neu, manche länger dabei. Wir müssen ihnen helfen, vor allem ich muss es tun. Ich sehe es als meinen Job an, ihnen zu helfen, um sie versuchen, sie besser zu machen. Das tue ich. Es ist aber auch wichtig, dass sie ihre Rollen kennen und akzeptieren, dass sie zuhören müssen und nicht glauben, sie seien Sergio Ramos, Maldini oder so. Du kannst nur denen helfen, die sich auch selbst helfen können. Als älterer Spieler musst due Verantwortung übernehmen und den jungen Spielern den Druck nehmen. Unsere jungen Spieler machen es gut, wie beispielsweise Thiago. Sie machen einen guten Job. Der Trainer kennt sie. Hut auch ab vor dem Trainer, der ihnen dieses Vertrauen schenkt.“
… sein hartes Einsteigen gegen Getafes Diego Rico: „Am Ende siehst du die Bilder in Zeitlupe, natürlich sieht das fürchterlich aus. Das streite ich nicht ab. Aber der Spieler sollte nicht übertreiben, wenn er sagt, ich hätte versucht, ihn zu töten. Wenn ich die Absicht hätte, das zu tun, dann wäre er nicht aufgestanden. Ich rechtfertige es nicht, aber so wie er nach dem Spiel gesprochen hat, schien es, als hätte ich ihn getötet. Aber er ist danach gegangen, oder? Manchmal sehen die Bilder schrecklich aus. Warum wurde ich nicht des Feldes verwiesen? Es war nie meine Intention, das mit Absicht zu tun. Wir wissen, dass ich es mag, hart auf dem Platz zu sein, aber ich habe auch Grenzen. Ich bin ein Mensch. Daher glaube ich, dass der Junge etwas übertrieben hat. Vielleicht hatte er das Bedürfnis, sich bei etwas wie ein Star zu fühlen. Er muss mit den Worten vorsichtig sein, wenn er vom beinahe Töten redet. Denn wir sehen, was in der Welt passiert.“
… seine offene Zukunft vor dem Hintergrund seines auslaufenden Vertrags bei Real Madrid: „Für mich ist das Wichtigste, dass ich gesund bin. Darauf habe ich hingearbeitet. Ich bin das jetzt, ich fühle mich gut. Der Rest wird sich von selbst klären, da bin ich mir sicher. Es ist nicht der Zeitpunkt, um darüber zu reden. Am Ende des Tages fühle ich mich hier großartig, ich spüre die Liebe der Leute und schätze das. Aber wie gesagt: Manchmal muss man Entscheidungen treffen, die nicht nur auf Emotionen beruhen. Im Moment ist da aber keine Zeit, um viel nachzudenken. Ich bin jetzt fit und muss meinen Job machen. Aber ich liebe Real Madrid.“
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