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2. Fußball-Bundesliga: 2:2 im Ostwestfalenderby zwischen Bielefeld und Paderborn

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Die abstiegsbedrohten Bielefelder trotzen dem Aufstiegskandidaten Paderborn ein Unentschieden ab. Zwei Gäste-Tore fallen der Abseitsüberprüfung zum Opfer. Kurz vor Schluss gibt es noch Elfmeter.

Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld hat dem Aufstiegskandidaten SC Paderborn im emotionalen Ostwestfalenderby ein 2:2 (1:0) abgetrotzt. Den Paderbornern waren in der ersten Halbzeit zwei Treffer wegen Abseits aberkannt worden. Nach dem Bielefelder 1:0 durch Joel Grodowski (24.) drehte Paderborns Stefano Marino das Spiel in der zweiten Halbzeit mit zwei Toren binnen neun Minuten (53. und 62.). In der 90. Minute traf Mael Corboz für die Arminia per Foulelfmeter zum 2:2-Endstand.

Vor 26.750 Zuschauern in der ausverkauften Schüco-Arena beendeten die Bielefelder eine Serie von drei Niederlagen, versäumten im Abstiegskampf aber einen Befreiungsschlag. Den Gästen aus dem 40 Kilometer entfernten Paderborn verpassten die Arminen einen Dämpfer im Kampf um den Aufstieg. Mit einem Sieg wäre Paderborn vorerst an die Tabellenspitze gesprungen.

Knifflige Abseitsfälle für Schiedsrichter Ittrich

Schiedsrichter Patrick Ittrich (47), der seine Karriere im Sommer beendet, hatte das Spiel wegen Rauchs aus dem Fanblock acht Minuten später angepfiffen. Sowohl Paderborns erstes Tor durch Bilbija (9.) als auch das zweite durch Calvin Brackelmann (45+3.) nahm er wegen kniffliger Abseitsfälle zurück.

Auch die zweite Halbzeit begann mit einigen Minuten Verzögerung, weil Paderborner Fans Tennisbälle auf den Platz warfen. Erst als Trainer Ralf Kettemann vor dem Gästeblock intervenierte, konnte weitergespielt werden.

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