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Ruud Gullit: Europameister rechnet mit modernem Fußball ab

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Auch nach seiner Spielerkarriere hat das Wort vom ehemaligen niederländischen Nationalspieler Ruud Gullit Gewicht. Nun kritisiert er den modernen Fußball. Ruud Gullit hat sich kritisch zum aktuell praktizierten Fußball geäußert. In der Sendung "Rondo" vom niederländischen TV-Sender Ziggo Sport sagte der mittlerweile 63-Jährige, dass er "nicht wirklich gern Fußball" schaue. "Nicht so sehr, weil es zu viel davon gibt, sondern wegen des Niveaus", erklärte der Europameister von 1988 seine Entscheidung. So bezeichnete er etwa die englische Top-Paarung zwischen Arsenal und Chelsea (2:1) als "grauenhaftes Spiel". Nach der Auffassung Gullits habe die Partie nur daraus bestanden, "Eckbälle und Einwürfe zu erzwingen". Deshalb schloss der ehemalige Offensivspieler: "Der Fußball ist furchtbar anzusehen. Hoffentlich wird das nicht zur Gewohnheit." Kantersieg für Deutschland: Gruß an Mario Basler – diese DFB-Spielerin zeigt es ihm Verein bestätigt Ausfall: Verletzungssorgen: Ronaldo wird mehrere Wochen fehlen "Als säßen alle nur noch vor dem Computer" Was die These Gullits stützt: Alle drei Tore im London-Derby fielen nach Standardsituationen. Zusätzlich schießen die Premier-League-Klubs mehr als ein Viertel (27,5 Prozent) aller Tore in der aktuellen Saison nach Ecken, Freistößen oder Einwürfen. Passend dazu erklärte Gullit, er schaue als TV-Experte und Kommentator zwar oft Spiele an. "Aber es macht mir nicht mehr so viel Spaß." Daran anschließend forderte er: "Alle sind fit, können laufen und verteidigen. Wir brauchen dringend Spieler, die ihre Gegner ausspielen können." Gleichzeitig hat Gullit den Eindruck, dass die Spieler "nur Befehle befolgen" würden. "Es scheint, als säßen alle nur noch vor dem Computer und würden alles gegeneinander abwägen", ergänzte er. Gullit zufolge gebe es zu wenig Spieler mit Kampfgeist.

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