WM in Mexiko, USA und Kanada: Politiker fordert Fifa-Sicherheitsgarantien
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Die Bundesregierung fordert die Fifa auf, Sicherheitsvorkehrungen für die WM zu treffen. Die Gewalt im Gastgeberland Mexiko könnte die Veranstaltung gefährden. Christoph Ploß (CDU), Tourismuskoordinator der Bundesregierung , hat die Fifa aufgefordert, Sicherheitsmaßnahmen für die bevorstehende Fußball-WM in Mexiko zu garantieren. Hintergrund ist die jüngste Gewaltwelle, die nach der Tötung des Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes alias "El Mencho" das Land erschüttert und die Sicherheit der Fans gefährden könnte. "Hat Geschichte geschrieben": Zweitligist Holstein Kiel trennt sich von Trainer Rapp Tragödie beim Debüt: Fußballer verstirbt nach Zusammenbruch auf dem Platz "Die Fifa muss in Zusammenarbeit mit den Regierungen Kanadas, der USA und Mexikos sicherstellen, dass Fans nicht gefährdet und die Sicherheitsvorgaben durch die Gastgeberländer eingehalten werden", sagte Ploß dem "Handelsblatt": Schutz deutscher Touristen hat "sehr hohe Priorität" Ab Juni sollen in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey insgesamt 13 Spiele stattfinden. Besonders betroffen von den Unruhen ist der Bundesstaat Jalisco, wo in der Hauptstadt Guadalajara eines der drei mexikanischen WM-Stadien steht. Dort sind vier Vorrundenspiele angesetzt, darunter das Spiel von Europameister Spanien gegen Uruguay. Anhänger von Cervantes haben in mehreren Bundesstaaten Straßensperren errichtet und Geschäfte sowie Banken angegriffen. Bei Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und mutmaßlichen Mitgliedern des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación starben mindestens 74 Menschen. Die Sicherheit in den betroffenen Gebieten wurde weitgehend wiederhergestellt, jedoch gibt es vereinzelt noch Zwischenfälle. Ploß betonte gegenüber dem "Handelsblatt", dass der Schutz deutscher Touristen für die Bundesregierung eine "sehr hohe Priorität" habe.

