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Trainerkongress Inklusionsfußball: Bremer Delegation bringt wichtige Impulse mit nach Hause

Auf dem Campus des DFB in Frankfurt fand der erste Trainerkongress Inklusionsfußball statt. Die Veranstaltung wurde von der DFB-Stiftung Sepp Herberger sowie der DFB-Abteilung Qualifizierung & Schule organisiert und bot vielfältige Möglichkeiten zum Austausch, zur Fortbildung und zur Weiterentwicklung des Inklusionsfußballs in Deutschland.

Im Mittelpunkt standen praxisnahe Workshops, sportmedizinische Impulse und offene Gesprächsformate. Besonders wertvoll war dabei der intensive Austausch zwischen Trainerinnen und Trainern aus ganz Deutschland, die mit Menschen mit und ohne Handicap arbeiten. Auch DFB-Direktor Hannes Wolf stellte vor Ort die Trainingsphilosophie Deutschland vor und zeigte auf, wie sich moderne Trainingsansätze im Kinder- und Jugendbereich mit inklusiven Konzepten verbinden lassen. Dabei wurde deutlich: Die gemeinsame Freude am Fußball steht im Inklusionsfußball immer im Fokus.

(Foto: BFV)

Aus dem Bremer Vereinsfußball nahmen fünf engagierte Vertreterinnen und Vertreter teil: Christopher Abraham (Bremen United), Hartmut Möwius (SV Hemelingen), Christian Kosog (OSC Bremerhaven), Meta Kuhlmann sowie Christoph Schlobohm, Referent für Gesellschaftliche Verantwortung beim Bremer Fußball-Verband. Meta Kuhlmann hat gemeinsam mit Hannover 96 und dem SV Werder Bremen ein Blindenfußballangebot aufgebaut und brachte ihre wertvollen Erfahrungen ebenfalls in den Austausch ein.

3.v.l.: Christoph Schlobohm, BFV-Referent für Gesellschaftliche Verantwortung in Frankfurt. (Foto: DFB)

Christoph Schlobohm zog ein positives Fazit: „Der Trainerkongress hat gezeigt, wie groß das Engagement und die Vielfalt im Inklusionsfußball in Deutschland sind. Für uns als Bremer Fußball-Verband ist es wichtig, diese Impulse aufzunehmen und gemeinsam mit den Vereinen konkrete Strukturen zu schaffen, damit noch mehr Menschen Zugang zum Fußball erhalten.“

Auch aus Vereinssicht wurde die Bedeutung der Veranstaltung unterstrichen. Christopher Abraham (Bremen United) betonte: „Ein absolut wichtiges Wochenende für den deutschlandweiten Inklusionsfußball. Zu sehen, wie viele tolle und spannende Vereine es da draußen gibt, die sich diesem Thema widmen, war absolut inspirierend. Wichtig ist aber auch, dass dies nur ein Anfang gewesen sein kann und ein struktureller Aufbau um das Thema Inklusion im Fußball notwendig ist. Danke an den BFV und den DFB für diese Chance und die Organisation.“

Christian Kosog (OSC Bremerhaven): „Es war ein spannender Austausch mit interessanten Themen. Es war wichtig auch mal Inspiration von außerhalb einzuholen. Auch in anderen Bundesländern gibt es tolle Ideen und Ansätze.“

Auch in der Praxis wurde viel gemacht. (Foto: BFV)

Ein besonderer Höhepunkt des Kongresses war eine praktische Selbsterfahrungseinheit, in der die Teilnehmenden unter anderem Amputierten-, Blinden- und Rollatorenfußball kennenlernen konnten. Dieser Perspektivwechsel vertiefte das Verständnis für individuelle Anpassungen im Training und zeigte eindrucksvoll, wie inklusiver Fußball gelingen kann.

Mit zahlreichen neuen Ideen, Kontakten und Impulsen im Gepäck kehrte die Bremer Delegation zurück. Der Bremer Fußball-Verband wird die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um den Inklusionsfußball im Land Bremen weiter zu stärken und Vereine auf diesem Weg aktiv zu begleiten.

[ddi]

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