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Wieder Wintertransfermarkt ohne Zugänge – Fran García hätte gehen können

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Bei Real Madrid ging es im Winter mal wieder nur um Abgänge – Fotos: getty images, instagram.com/endrick

Transfers? Alonso wäre offen gewesen, Arbeloa nicht

Wasser ist nass, ein Fußballspiel dauert 90 Minuten, und Wintertransfers sind bei Real Madrid Lava. Oder zumindest Zugänge. Denn mal wieder ist eine winterliche Registrierphase zu Ende gegangen und nach dem Deadline-Day bleibt mal wieder zu festzuhalten: Real Madrid hat keinen neuen Spieler verpflichtet – und vermutlich sich nicht mal um Neuzugänge gekümmert. So gilt wie üblich beim spanischen Rekordmeister: Der Kader wird im Sommer geplant, das Budget festgelegt, kein Spielraum für Veränderungen – das zeigten schon die verschiedenen Kreuzbandrisse und anderen schweren Verletzungen der letzten Jahre, als Carlo Ancelotti vergeblich auf Verstärkung hoffte. So wurde auch jetzt der Kader nicht vergrößert, sondern stattdessen verkleinert, nachdem Endrick sich am 23. Dezember nach Lyon hat verliehen lassen. Und das, obwohl Xabi Alonso intern bereits am wackeln war und Álvaro Arbeloa möglicherweise mehr auf den Brasilianer gesetzt hätte. Aber auch hier werden Unterschiede zwischen den Trainern offensichtlich, so hatte Alonso zum Thema Wintertransfers gesagt: „Es ist immer unsere Verpflichtung, aufmerksam zu sein. Wir sind zufrieden mit dem Kader, müssen aber immer im Blick haben, uns verbessern zu können, wenn punktuelle Möglichkeiten oder Notwendigkeiten aufkommen.“ Arbeloa dagegen ließ quasi keinen Raum für Spekulationen und verriet: „Ich habe einen ausgezeichneten Kader, mit dem ich sehr glücklich bin. Wenn etwas fehlt, dann haben wir eine großartige Jugend, die uns helfen wird, wie es in der Historie von Real Madrid schon passiert ist.“

Brahim und Reinier die letzten Wintertransfers

Spätestens da war klar: wieder wird niemand im Januar kommen. So bleibt es dabei: die letzten Winter-Verstärkungen gab es 2020 und 2019, allerdings wurden damals sowohl Reinier Jesus als auch Brahim Díaz eher als Perspektivspieler verpflichtet, so ist Brahim nach einer dreijährigen Leihe nach Mailand erst seit 2023 eine feste Größe im Kader der Profis. Nachträgliche Korrekturen am Kader werden intern eher als Eingestehen von Fehlern eingesehen, selbst die wenigen großen noch die vielen kleineren Verletzungen konnten da nicht für ein Umdenken sorgen.

Fran García wollte wohl weg

Immerhin wurde der Kader nicht noch mehr verkleinert. Denn nach Endrick hätte noch ein Madrilene gehen können. So heißt es nicht nur, dass der AFC Bournemouth an Fran García interessiert gewesen sein soll, sondern auch der 26-jährige Spanier soll wohl offen gewesen sein für einen Tapetenwechsel – COPA und THE ATHLETIC hatten darüber berichtet. Denn Bournemouth trainiert sein ehemaliger Förderer Andoni Iraola, unter dem García bei Rayo Vallecano seinen Durchbruch hatte. Zwar ist der Linksverteidiger nach Álvaro Carreras und auch Ferland Mendy sowie Eduardo Camavinga mittlerweile nur noch die vierte Option in der Linksverteidigung, nachdem er unter Xabi Alonso eine gute Klub-WM gespielt hatte, trotzdem wollte der Klub den Kader offensichtlich nicht noch mehr verdünnen, den Spanier (Vertrag bis Sommer 2027) doch noch halten. Nach seiner Rückkehr 2023 kommt das königliche Eigengewächs auf insgesamt 100 Einsätze im weißen Trikot (drei Tore, zwölf Vorlagen) und gewann mit den Blancos schon fünf Titel. Fran García bleibt, Endrick ist weg, Real Madrid geht somit mit 24 Profis in die Rückrunde, auch wenn Franco Mastantuono theoretisch als Jugendspieler registriert ist, aber dennoch zur ersten Mannschaft gehört. So wie zu Florentino Pérez und Co. die Ansicht, Wintertransfers seien mal wieder nicht nötig.

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