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Gabor Gallai: „Das Zünglein an der Waage“

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Beim 1. FFC Turbine Potsdam konnte die TSG bisher noch nie gewinnen, am Freitagabend (19.15 Uhr) sollen im Karl-Liebknecht-Stadion aber drei Punkte auf dem Konto des Teams von Chef-Trainer Gabor Gallai landen. Die Begegnung beim Tabellenletzten der FLYERALARM Frauen-Bundesliga wird live auf Eurosport und Magenta Sport übertragen.

Chef-Trainer Gabor Gallai über…

…den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals.

„Wir haben gegen Leverkusen eine richtig gute erste Halbzeit gespielt, in der wir nicht viel verkehrt gemacht haben. Was ein bisschen gefehlt hat war, unsere Aktionen mit noch mehr Präzision durchzuspielen. So wäre noch die ein oder andere Torchance mehr drin gewesen. Nach der Pause hatten wir nur wenige Ballbesitzphasen und hatten so keine Spielkontrolle mehr. Die Partie wurde sehr, sehr unruhig. Wir hatten Glück, dass Leverkusen in seiner Drangphase nicht den Ausgleich gemacht hat. Durch die Wechsel sind wir wieder etwas besser reingekommen, eine Einzelaktion von Melissa hat dann zum 2:0 geführt. Unter dem Strich sind wir froh, dass wir kein Gegentor kassiert haben und Leverkusen zum zweiten Mal schlagen konnten. Die erste Halbzeit muss unser Maßstab für die kommenden Spiele sein und sollte auch unser Anspruch sein. Das müssen wir aber länger als 45 Minuten auf den Platz bekommen. Mit Bayern München haben wir nun für das Viertelfinale kein einfaches Los, gerade vor heimischer Kulisse wird trotzdem etwas möglich sein.“

…den 1. FFC Turbine Potsdam.

„Wir treffen auf eine Mannschaft, hinter der ein extremer Umbruch liegt. Hinzu kommt, dass die ein oder andere Spielerin, die dem Potsdamer Team sicherlich guttun würde, verletzungsbedingt ausgefallen ist oder weiterhin ausfällt. Nach sieben Spielen hat die Turbine nur einen Punkt auf dem Konto, die Folge war, dass sich der Verein vom Trainer getrennt hat. Nun treten die Potsdamerinnen etwas kompakter auf und lauern auf Umschaltmomente. So ein Trainerwechsel kann in einer Mannschaft immer etwas bewirken, ein anderes Selbstvertrauen und andere Spielideen. Das hat man auch im Pokalspiel gegen Köln gesehen.“

…die Erwartungen für das Auswärtsspiel.

„Wir werden Potsdam nicht unterschätzen, die Tabellensituation spielt dabei keine Rolle. Wichtig wird sein, dass wir kämpferisch dagegenhalten. So wollen wir unseren ersten Sieg in Potsdam einfahren, denn das ist ganz klar unser Anspruch. Wir erwarten einen eher abwartenden Gegner, der eher situativ mal früh attackiert. Wir werden wohl viel Ballbesitz haben und dürfen uns keine Fehler erlauben. Je länger Potsdam das Spiel offen gestalten genau, desto mehr könnte auch das Publikum im Stadion das Zünglein an der Waage sein.“

…die Personalsituation.

„Vanessa Diehm und Lisann Kaut fallen verletzungsbedingt aus, Luana Bühler könnte hingegen in den Kader zurückkehren.“

Die Form des Gegners:

Mit nur einem Punkt aus sieben Spielen belegt der 1. FFC Turbine Potsdam derzeit den letzten Tabellenplatz in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga. Vor drei Wochen trennte sich der Verein von Trainer Sebastian Middeke, der das komplett neu formierte Team der Turbine erst im Sommer übernommen hatte. Neuer Trainer der Potsdamerinnen ist Sven Weigang, der am vergangenen Wochenende mit seinem Team nur knapp den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals verpasste. Der 1. FC Köln rettete sich erst spät in die Verlängerung und traf schließlich zum 2:1-Erfolg gegen die Turbine. Auch in der Liga lieferten sich die beiden Kontrahenten ein intensives Duell, den einzigen Punkt in der laufenden Saison sicherte sich Potsdam aber gegen den SV Werder Bremen (1:1).

Die bisherigen Duelle:

Neun Mal trat die TSG bereits zu einem Bundesliga-Duell in Potsdam an, noch nie konnten die Hoffenheimerinnen die Rückreise mit drei Punkten im Gepäck antreten. In der vergangenen Saison reichte es zumindest zu einem Punktgewinn (3:3). Ihren ersten Sieg vor heimischer Kulisse feierte die TSG im September 2018, in den darauffolgenden zwei Jahren schlug das Heimteam die Turbine-Elf im Dietmar-Hopp-Stadion sogar deutlich (5:1, 5:0). Im April musste sich die Mannschaft von Chef-Trainer Gabor Gallai hingegen knapp geschlagen geben (1:2).

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