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Internet-Betrug: Bestellt und nicht bezahlt - Zwei Frauen verurteilt

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		Internet-Betrug:  Bestellt und nicht bezahlt - Zwei Frauen verurteilt

Reichartshausen/Eschelbronn/Sinsheim. (jou) Kurz war die Verhandlung, bei der zwei Frauen aus Reichartshausen und Eschelbronn wegen gewerblichem Computerbetrugs angeklagt waren. Zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass die beiden insgesamt 39 Mal im Internet Dinge bestellt haben und diese nicht bezahlten. Dabei ist ein Schaden von 7000 Euro entstanden.

Zu dem Termin vor dem Amtsgericht Sinsheim sind sie nicht erschienen. Lediglich ihre beiden Verteidiger waren vor Ort. Dementsprechend war die Verhandlung auch in 20 Minuten vorbei.

Die Richterin verzichtete auf eine Anklageverlesung mit der Begründung, dass den Anwesenden die Unterlagen ja vorlägen. So trug die Staatsanwältin ihre Forderungen für das Strafmaß ohne Umschweife vor. Sie forderte für die eine Angeklagte eine Strafe von einem Jahr, die für drei Jahre auf Bewährung ausgesetzt werden sollte, und 300 Stunden gemeinnützige Arbeit. Für die Mittäterin sah sie eine Bewährungsstrafe von zehn Monaten sowie 200 Stunden gemeinnützige Arbeit vor.

Verschiedene Adressen

Die "kriminelle Energie" begründetet sie auch damit, dass die Frauen bei ihren Bestellungen drei verschiedene Adresse angegeben haben. Außerdem sah die Staatsanwältin bei ihrer Stellungnahme von einer Schadenswiedergutmachung ab, da die arbeitssuchenden Frauen verschuldet sind und die Summe nicht bezahlen können.

Die Richterin sah das genauso und hat die Forderungen der Staatsanwältin bei ihrer Urteilsverkündung zusammen mit den Schöffen übernommen. Das Urteil sei kein Grund, um so weiterzumachen, gab die Staatsanwältin den beiden Verteidigern für ihre Mandantinnen mit auf den Weg. Sollte es ein nächstes Mal geben, würde die Sache "weniger glimpflich" ausgehen.

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