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Bauplätze, Beleuchtung, Taubendreck: Was es im Sinsheimer Gemeinderat zu besprechen gab

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Sinsheim. (cbe) Straßenbeleuchtung, gerechte Vergabe von Bauplätzen, Taubendreck an der Dr.-Sieber-Halle, Starkregen – diese und weitere Themen wurden in der jüngsten Gemeinderatssitzung kurz angesprochen.

> 5753 Laternen gibt es in der Stadt und allen Stadtteilen. Das gab Oberbürgermeister Jörg Albrecht bekannt, nachdem sich Grünen Rätin Anja Wirtherle danach erkundigt hatte. 606 Laternen leuchten dank LED-Technik, also etwa zehn Prozent. LEDs benötigen deutlich weniger Energie im Vergleich zu älteren Laternen. Bei einer Umstellung spielt im Regelfall auch die Kostenersparnis für die Gemeinde eine Rolle.

> Bodycams werden von Polizisten verwendet. Dabei handelt es sich um kleine Videokameras auf der Schulter der Ordnungshüter, die bei Bedarf eingeschaltet werden können. Ob diese auch beim städtischen Vollzugsdienst zum Einsatz kommen, wollte Anja Fürstenberger von den Grünen wissen. "Das ist nicht vorgesehen", antwortetet Albrecht.

> Wie werden Bauplätze gerecht vergeben? Diese Frage wurde im Gremium schon häufiger diskutiert. Als in der jüngsten Sitzung über den Verkauf von zwei Bauplätzen in Adersbach abgestimmt wurde, äußerte Rätin Ulrike Bauer Kritik, dass hier erneut der Höchstbietende zum Zuge kommen wird. Dies sei unsozial. Alexander Hertel (Aktive für Sinsheim) wies darauf hin, dass "andere Gemeinden dies anders handhaben". Albrecht signalisierte bei dem Thema Gesprächsbereitschaft, sprach aber auch davon, dass "andere Gemeinden Riesenärger haben".

> Taubenkot rund um die Dr.-Sieber-Halle sprach Timo Dippel (SPD) an. "Da sind wird dran. das ist aber nicht ganz einfach", antwortete der OB.

> Die mobile Jugendarbeit, bekannt unter dem Kürzel Jumo und in Person von Sozialarbeiterin Laura Olbert, wird sich weiterhin um junge Sinsheimer kümmern. Der OB gab bekannt, dass der betreffende Vertrag mit der Diakonie Heilbronn verlängert wurde. Man sei mit der Arbeit sehr zufrieden: "Frau Olbert ist super", erklärte Albrecht.

> Nach Starkregenrisikokarten erkundigte sich Florian Hummel (CDU) vor dem Hintergrund, dass am Mittwoch vergangener Woche in Ehrstädt Keller vollgelaufen waren und Straßen unter Wasser standen. Baudezernent Tobias Schutz erklärte, dass Karten für drei Stadtteile angefertigt sind, weitere sollen folgen. Mit deren Hilfe lassen sich bauliche Maßnahmen treffen, um die Auswirkungen von Starkregenereignissen zu verringern. Die Ereignisse in Ehrstädt hätten gezeigt, dass sich diese Maßnahmen lohnen. Mit Hochwasser sei Starkregen übrigens überhaupt nicht vergleichbar.

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