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Gleiserneuerung in zweiter Jahreshälfte: Bahn kommt Abo-Kunden entgegen

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Heidelberg/Rhein-Neckar. (cab) Die Bahn saniert von Ende Juli bis Anfang Dezember in zwei Bauphasen die Gleise zwischen Heidelberg und Mannheim sowie in Abschnitten zwischen Heidelberg und dem Halt Wiesloch/Walldorf. Jetzt hat das Unternehmen ergänzende Informationen zu den Auswirkungen für die Bahn-Kunden in der Region bekannt gegeben. Damit der Nahverkehr zumindest nicht ganz zum Erliegen kommt, wird es Heidelberg im Fernverkehr vor allem ab September massiv treffen.

> Fernverkehr ab und nach Heidelberg. In der Zeit vom 28. Juli bis 9. September, wenn die Strecke von Heidelberg nach Mannheim saniert wird, fahren Züge ab Heidelberg nur noch im Zwei-Stunden-Takt direkt nach Stuttgart. Alle anderen Verbindungen in die Landeshauptstadt werden über die Schnellfahrstrecke umgeleitet. Das heißt: Einmal umsteigen in Mannheim und eine rund 30 Minuten längere Fahrzeit. Wer auf der Rheintalroute in Richtung Mainz und Köln will, muss auf jeden Fall in Mannheim umsteigen und kann nicht mehr direkt fahren. Unverändert bleiben die Verbindungen nach Darmstadt, Frankfurt, Frankfurt Flughafen und Karlsruhe.

In der zweiten Bauphase vom 10. September bis 8. Dezember kommt es härter. Dann gibt es ab Heidelberg nur noch einzelne Intercity-Direktverbindungen. Ansonsten muss man umsteigen und mehr Zeit einplanen. Lediglich zum Frankfurter Flughafen wird man noch wie üblich kommen. Nach Frankfurt und Darmstadt wird es noch vier Mal am Tag direkt gehen, nach Stuttgart, Mainz und Karlsruhe gar nicht mehr. Wobei man Karlsruhe immerhin mit der S-Bahn ohne Umsteigen erreichen kann. Das dauert allerdings eine Viertelstunde länger. ICE-Umstiege nach Karlsruhe und Stuttgart sind immer in Mannheim, nach Frankfurt und Darmstadt in Mannheim oder Weinheim. Für den IC zwischen Stralsund und Karlsruhe wird Neu-Edingen/Friedrichsfeld zwei Mal täglich Ersatzhalt sein - morgens um 7.42 Uhr in Richtung Norden, abends um 18.07 Uhr in Richtung Karlsruhe. Nur montags um 8.10 Uhr hält hier der Intercity von Stuttgart nach Frankfurt. In Hockenheim halten die IC-Züge von Frankfurt nach Stuttgart von montags bis freitags jeweils um 6.16 und um 6.53 Uhr. In der Gegenrichtung macht ein IC täglich um 20.44 Uhr in der Rennstadt halt.

Abo-Inhaber für die IC-Züge zwischen Heidelberg und Stuttgart dürfen bis 19. September testweise und ohne Aufpreis die ICE-Verbindungen zwischen Mannheim und Stuttgart nutzen. Die Bahn will das beobachten. Funktioniert es, dann könnte diese Lösung zeitlich verlängert werden. Auch IC-Abokunden nach Darmstadt und Karlsruhe dürfen über Mannheim fahren.

> Nahverkehr rund um Heidelberg. Die gute Nachricht: Die Verbindungen zwischen Heidelberg und dem Neckar- sowie dem Elsenztal sind von keiner der beiden Bauphasen betroffen. Zwischen Heidelberg und Karlsruhe sowie zwischen Heidelberg, Weinheim und Frankfurt fahren zumindest während der Sommerferien alle regionalen Züge nach Plan. Das gilt in der zweiten Bauphase nach den Sommerferien auch für die Route Heidelberg - Mannheim - Homburg. Abgesehen von diesen drei Ausnahmen werden sich Bahnreisende im Nahverkehr auf Ausfälle und Einschränkungen einstellen müssen.

Zwar kommt man vom 28. Juli bis 2. September im Halbstundentakt von Heidelberg direkt nach Mannheim. Allerdings stoppen die Züge unterwegs nicht an allen Haltestellen. Diese werden von einem Schienenersatzverkehr bedient, in dem man allerdings keine Fahrräder mitnehmen kann. Vom 10. September bis 3. Dezember geht es nur eingleisig zwischen Heidelberg und Wiesloch/Walldorf. Für die S-Bahnlinie 4 gibt es einen Schienenersatzverkehr in Richtung Wiesloch/Walldorf. Der Regionalexpress von Stuttgart nach Heidelberg fällt zwischen Bruchsal und Heidelberg aus.

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