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WM-Partie 13: Beinahe-Drama mit friedlichem Ende 6,5:6,5

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Die Weltmeisterschaft in Astana bietet aufgrund der vielen Fehler beider Akteure so viel Spannung wie vielleicht noch nie bei einem Kampf um die Krone des Schachs. Ding kam heute im Spanier hervorragend aus der Eröffnung, da es Nepomniachtchi versäumt hatte im geeigneten Moment a:b5 zu spielen. Ding konnte mit 16...Sc4 die Initiative ergreichen und hatte klarere Pläne und gute Angriffschancen gegen den gegnerischen König. Doch mit dem unverständlichen Zug 21...Te5 verbaute er sich eben jene Angriffschancen. Dann machte er auch noch den Fehler 33...De7 statt De8 zu spielen und der Vorteil war wieder weg. Nach einem erzwungenen Qualitätsopfer von Ding, war es plötzlich Nepomniachtchi, der Gewinnchancen hatte. Dessen Nerven waren aber vermutlich schon so sehr strapaziert, dass er wieder nicht die besten Züge fand und in eine Zugwiederholung mit Remis einwilligte. Nun hat Ding am Samstag die große Chance mit einem Weißsieg den Weltmeistertitel zu erringen. Bei einem Remis würde es dann einen Tiebreak mit vier Schnellschachpartien mit 25 Minuten + 10 Sekunden Increment pro Zug geben. chess24 


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