DFB-Boss Grindel sieht E-Sport skeptisch - «Größte Konkurrenz»
Bremen (dpa) - DFB-Präsident Reinhard Grindel hat sich sehr skeptisch zum steigenden Interesse an E-Sport geäußert. «Die größte Konkurrenz, ob Kinder in unsere Vereine kommen, kommt nicht von anderen Sportarten wie Handball oder Basketball. Sondern vom Befassen mit digitalen Endgeräten», sagte Grindel in der Talkrunde Weserstrand des «Weser-Kurier».Grindel bezeichnete die Tendenz, dass sich immer mehr Jugendliche mit E-Sport befassen würden, als eine absolute Verarmung, wie der «Weser-Kurier» berichtete. Er halte es deshalb für falsch, E-Sport für gemeinnützig zu erklären. Der Fußball sei nicht dazu da, der Unterhaltungsindustrie Steuervorteile zu verschaffen, sagte der DFB-Boss.

