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Noch keine Nachnominierung nach WM-Aus von Naidzinavicius

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Leipzig (dpa) - Handball-Bundestrainer Michael Biegler wird nach dem WM-Aus von Rückraumspielerin Kim Naidzinavicius erst am Sonntagmorgen über eine Nachnominierung entscheiden. «Ich habe zwei Optionen im Kopf», sagte Biegler am Samstag vor dem zweiten Gruppenspiel der DHB-Auswahl gegen Südkorea. «Es bleibt zu klären, ob man jetzt einen Austausch machen kann oder erst den Kader vervollständigen muss.» Biegler hatte zunächst nur 15 Spielerinnen für das Turnier nominiert und den letzten Platz im 16-köpfigen Kader für Emily Bölk frei gehalten. Die linke Rückraumspielerin vom DHB-Pokalsieger Buxtehuder SV hatte den WM-Auftakt gegen Kamerun (28:15) am Freitag wegen einer Fußverletzung verpasst. «Es sind eine Kapsel und ein Band kaputt, aber ich mache super Fortschritte», berichtete Bölk. «Ich bin guter Dinge, dass es schon am Sonntag mit einem Einsatz klappt, und wenn nicht, spätestens am Dienstag», sagte die 19-Jährige.Naidzinavicius hatte gegen Kamerun einen Kreuzbandriss im linken erlitten und soll in der kommenden Woche operiert werden. Die 26-Jährige vom deutschen Meister SG BBM Bietigheim fällt mindestens sechs Monate lang aus. «Die Verletzung hat die Mannschaft sehr getroffen, weil Kim eine Schlüsselspielerin ist», sagte DHB-Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld. Man rücke deshalb aber nicht vom WM-Ziel Halbfinale ab, versicherte Biegler. «Wir halten daran fest, wofür wir 20 Monate lang gearbeitet haben.»

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