Doppelspieltag mit Doppelsieg für WVD
Doppelspieltag mit Doppelsieg für WVD
Darmstadt, 1. Februar 2026
Die ersten beiden Heimspiele der ersten Herrenmannschaft des
Wasserball-Verein Darmstadt 1970 fanden an einem Tag statt und führten zu einem
Doppelsieg des WVD. Im ersten Spiel besiegte der WVD den Rüsselsheimer SC 1954 mit
26:11 (7:4, 7:2, 7:0, 5:5). Nach kurzer Pause ging es weiter mit einem Sieg über Friedberg III
mit 16:9 (3:0, 4:2, 4:2, 5:5).
Zunächst ging es gegen Rüsselsheim, die sich tapfer wehrten, aber der Schnelligkeit und
Wucht des Darmstädter Angriffsspieles nicht standhalten konnten. In drei Vierteln
hintereinander erzielte der WVD jeweils sieben Tore. Insgesamt neun Spieler konnten sich in
die Torschützenliste eintragen. Herausragend Danylo Fryndag mit zehn Toren. Aus der
Distanz, nach einem Konter im Eins-gegen-Eins, bei Strafwürfen sowie nach Einschwimmen in
den Center – er traf fast nach Belieben. Gerade die Schnelligkeit machte das Darmstädter
Spiel so gefährlich – nach Balleroberungen dauerte es nur wenige Sekunden bis mindestens
zwei Darmstädter vor dem Tor der Rüsselsheimer aufkreuzten. Olaf Ranzio erzielte sechs
Tore, davon zwei nach Centeranspiel im Zweikampf und die restlichen Vier im Eins-gegen-
Eins mit dem Rüsselsheimer Keeper. Rüsselsheim verlor schon in der Mitte des zweiten
Viertels den starken Centerverteidiger aufgrund von drei persönlichen Fehlern und hatte
danach noch mehr Mühe. Immerhin erzielten sie elf Tore, davon fünf im letzten Viertel als
Darmstadt etwas zurückschaltete. Das Spiel war mit nur sieben Hinausstellungen und vier
Strafwürfen relativ fair. Der WVD konnte alle drei Strafwürfe und eines von zwei
Überzahlspielen verwandeln.
Im zweiten Spiel lieferten sich Darmstadt und Friedberg III eine insgesamt faire Partie. Nur
neun persönliche Fehler (inclusive der Strafwürfe) sprechen für sich. Der Sieg des WVD war
dabei nicht so deutlich, aber von Anfang zu erahnen. Schnell stand es 3:0, ehe Friedberg erst
im zweiten Viertel zu eigenen Torerfolgen kam. Die Darmstädter hatten im Vergleich zum
Rüsselsheim-Spiel drei Spieler ausgetauscht. Man merkte ihnen die Doppelbelastung aber
nicht an. Auch hier spielte man die schwimmerische Überlegenheit aus, erzielte freilich auch
schöne Centertore sowie Distanztreffer. Vier von fünf Überzahlspielen wurden nach schnellen
Kombinationen erfolgreich mit einem Tor abgeschlossen. Die Friedberger kamen durchweg
mehr aus der Distanz zu Treffern, weil die Darmstädter Centerverteidigung rund um Jonathan
Ruetz souverän und fast ohne Fouls agierte. Schön wieder die Breite der Torschützen:
Insgesamt neun Darmstädter erzielten mindestens einen Treffer.
Für den WVD spielten gg. Rüsselsheim: Steffen Krebs, Robert Hechler, Christian Barysch (2),
Tim Möller (1), Jasper Schommartz (1), Jonathan Ruetz (2), Felix Schneider (1), Yarema
Fryndak (2), Daniel Krückeberg, Danylo Fryndak (10), Olaf Randzio (6), Felix Rohdich, Niklas
Krings (1)
Für den WVD spielten gg. Friedberg III: Steffen Krebs, Lars Akou (2), Christian Barysch (1),
Tim Möller (1), Jasper Schommartz, Jonathan Ruetz (2), Felix Schneider (1), Yarema Fryndak
(1), Robin Gossner, Danylo Fryndak (5), Stefan Piwecki, Nikolas Diehl (2), Olaf Randzio (1)
gez. Dr. Martin Diehl
Wasserball-Verein Darmstadt 1970, Vorsitzender

