Es sollte wohl nicht sein
Am Wochenende verschlug es die Damen des VSV erneut in Richtung Bayern. Am Samstag traf man um 19 Uhr auf die Frauen aus Kleinaitingen. Im Hinspiel musste man sich mit 3:2 geschlagen geben – die Jenaerinnen wollten sich diese Punkte zurückholen und gingen hochmotiviert in die Partie.
Doch die Damen aus Jena fanden von Beginn an nicht ins Spiel. Nach einem 5:0-Start für Kleinaitingen gelang es nicht, richtig Fuß zu fassen, und die zu Beginn abgegebenen Punkte konnten nicht mehr aufgeholt werden. Den ersten Satz musste man schließlich deutlich mit 25:16 abgeben.In den zweiten Satz startete das Team etwas gefasster, doch ab der Mitte des Durchgangs konnte man sich erneut nicht durchsetzen und verlor auch diesen Satz mit 25:17.Nach der Satzpause wollte man mit mehr Fokus in den dritten Satz gehen. Doch auch hier setzten sich die Frauen aus Kleinaitingen früh ab, und die Jenaerinnen hatten keine Chance mehr, den Rückstand aufzuholen. Zu große Unsicherheit prägte das Spiel auf dem Feld, sodass die VSV-Damen auch den letzten Satz klar mit 25:9 abgeben mussten.
MVP des Spiels wurde Anna Thuernagel, die trotz der allgemeinen Unsicherheit im Team versuchte, Stabilität zu geben und die Mannschaft insbesondere durch ihre Annahme und Abwehr zu stärken.
Nach dem Spiel machten sich die Damen aus Jena direkt auf den Weg nach Vilsbiburg, wo am Sonntag die nächste Partie anstand.
Auch am Sonntag starteten die Jenaerinnen durchwachsen in den ersten Satz, konnten sich jedoch im weiteren Verlauf steigern. Dennoch musste man sich mit 25:21 geschlagen geben. Im zweiten Satz begann das Team hochmotiviert. Trotz eines zwischenzeitlichen Drei-Punkte-Rückstands startete Jena eine Aufholjagd und sicherte sich den Satz schließlich mit 23:25.Die Freude war groß: Die Unsicherheit vom Samstag schien überwunden, und die Hoffnung auf wichtige Punkte lebte wieder auf. Doch dann drehten die Frauen aus Vilsbiburg erneut auf. Auf Jenaer Seite schlichen sich wieder zu viele Eigenfehler ein, sodass man sich letztlich auch in den folgenden beiden Sätzen geschlagen geben musste. Es sollte an diesem Wochenende einfach nicht sein.
Erneut wurde Anna Thuernagel zur MVP des Spiels gewählt, die besonders durch ihre starke Abwehrleistung hervorstach. Der teaminterne Abwehrpokal ging an diesem Wochenende an Michaela Wessely, die wir neu im Team begrüßen dürfen. Sie unterstützte die Mannschaft tatkräftig, besonders in schwierigen Situationen, mit starken Aufschlägen und präzisen Zuspielen.
Nun heißt es für die Damen aus Jena erst einmal, Kraft zu sammeln und an den Baustellen zu arbeiten. Denn die nächsten Spiele finden erst am 21. und 22.02. im Sportforum in Jena statt. Bis dahin sammelt das Team noch einmal seine Kräfte, bevor erneut angegriffen wird.
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