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H3: Zwischen Weltklasse-Volleyball und Stadionatmosphäre

Was für ein Samstag! Während andere Menschen das Wochenende nutzen, um sich zu erholen, entschied sich die Thüringenliga-Truppe des VSV Jena für das volle Kontrastprogramm: Sportliche Dominanz am Nachmittag, fragwürdige pädagogische Konzepte am Abend und eine Prise Anarchie zwischendurch.

Teil 1: Die Pflicht – Sahniges 3:0 gegen Eisenach

Sportlich gesehen gab es wenig zu meckern. Der VSV Jena hatte noch eine offene Rechnung zu begleichen und fegte Eisenach mit einem trockenen 3:0 vom Feld. Dass Kaiser vorher noch das andere Spiel mit Schiedsrichterlegende Ebs pfiff, war im Nachhinein betrachtet vielleicht die letzte Amtshandlung, die noch nach den offiziellen Regeln des TVV ablief. Auf dem Feld war Jena danach eine Macht. Die Eisenacher hatten in zwei von drei Sätzen etwa so viel Chance wie ein Klappstuhl gegen die Schwerkraft bei einem Drittligaspiel. Sternekoch Gräf eichte seine Männer auf Sieg und startete jeden Satz mit der gleichen Aufstellung: eine gut gerührte Kombination aus Erfahrung, jugendlichem Ehrgeiz und jeder Menge Spielwitz. Zuspielveteran Mengs zog die Fäden wie ein Puppenspieler der Extraklasse und wurde nicht umsonst Gold-MVP der Partie. Dank der Überlegenheit konnten diesmal alle Mannschaftsmitglieder ihren Glanz aufs Parkett zaubern. Auch Jugend-Aushilfsspieler Juri hat seine Sache ordentlich gemacht und legte ein astreines Thüringenliga-Debüt für die H3 hin. Gerne mehr davon!

Nur Dia-Maschine Deeenis versuchte, dem Spiel etwas mehr Spannung zu verleihen: In der Mitte des zweiten Satzes verwechselte er beim Aufschlag gekonnt die Linienfarbe und sorgte für den „Nasenbluten-Moment“ des Tages. Nach diesem Spielrausch hatten einige noch nicht genug und eröffneten kurzerhand den inoffiziellen vierten Satz. In einem ansehnlichen 2-gegen-3-Halbfeldgame konnte der Rest der „Creme“ bereits die wohlverdiente Hopfenbrause genießen

Teil 2: Die Kür – Pädagogik, Hopfenbrause und Hooligates

Nach dem eigenen Sieg wechselte die Truppe in den Fan-Modus, um die Drittliga-Mannschaft gegen Delitzsch zu unterstützen. Hier zeigte sich die wahre Vielseitigkeit unserer Athleten. Multitasking auf Jenaer Art: Kaiser bewies, dass man gleichzeitig das Catering retten, Fan-Nachwuchs betreuen, einen Bierbecher balancieren und die Grenze des Spielfelds als „unverbindliche Empfehlung“ betrachten kann. Als Hannes May in der Crunchtime des Tiebreaks einen Monsterblock setzte, gab es für Kaiser kein Halten mehr. Die „interaktive Gratulation“ war laut Insiderberichten lediglich ein Versuch, die irritierte Jenaer Operetten-Fankultur auf ein neues, emotionales Level zu heben.

Teil 3: Das Fazit

Es bleibt festzuhalten: Wir haben Eisenach rasiert, Delitzsch niedergeschrien (zumindest versucht) und sind die wohl am meisten „missverstandenen Fans des Planeten“. Wir sind mit unserer Raumgestaltung unter Adrenalin unserer Zeit voraus – oder zu spät. Genug der schlechten Poesie, zurück zu den Wetteraussichten:
Kommendes Wochenende erwarten wir eine turbulente Wetterlage. Es wird sich zeigen, aus welcher „Creme“ die VSV-Truppe wirklich gemacht ist. Mit dem SSV Weimar (aka W-) erwartet man einen stark aufgestellten Angstgegner, der im Titelrennen kräftig mitmischt.
Wann? 24.01.26 um 11:00 Uhr Wo? Halle an der Trießnitzschule
Erscheinen Sie, sonst weinen Sie!

Der Beitrag H3: Zwischen Weltklasse-Volleyball und Stadionatmosphäre erschien zuerst auf 1. VSV Jena 90 e.V..

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