Saison-Aus mit einem Knall!
Am vergangenen Wochenende stellten sich die Energiequelle Netzhoppers KW dem voraussichtlich letzten Spiel der Saison. Die Gegner und klare Favoriten waren die Tabellenersten BR Volleys. In der Woche davor erspielten sich die Berliner einen 3:0-Sieg in der Max-Schmeling-Halle im ersten Playoff-Viertelfinale. Ähnlich deutlich wollten sie das Spiel am Sonntag über die Bühne bringen. Doch das würde so nicht ganz funktionieren.
Ein Heimspiel für die Netzhoppers gegen Berlin in der Paul-Dinter-Halle und ihrer begrenzten Kapazitäten bedeutete eines: Es würde keine Abendkasse geben. Bereits am Vortag waren alle Tickets ausverkauft. Über 1000 Menschen feierten das wohlmöglich letzte Spiel der Saison 2024/25 mit uns. Noch nie in der Geschichte der Netzhoppers warn so viele Zuschauer live bei einem Spiel dabei.
„Wir hätten bestimmt zweihundert oder dreihundert Tickets mehr verkaufen können, hätte die Paul-Dinter-Halle das platzmäßig hergegeben.“, äußerte sich Geschäftsführer, Dirk Westphal.
Das Spiel startete pünktlich um 17 Uhr. Bereits im ersten Satz bewiesen die Berliner ihre Stärke. Dieser ging mit 12:25 an die Tabellenführer. Doch die Netzhoppers ließen sich davon nicht entmutigen und schlugen zurück – der zweite Satz endete 25:19. Allein einen Satz gegen Berlin zu erkämpfen wäre Grund zum Feiern gewesen. Doch dann setzten die Netzhoppers noch einen drauf – Satz Drei endete 25:20. Plötzlich lagen die KWer 2:1 vorn. Berlin kämpfte sich jedoch zurück und die beiden folgenden Sätze endeten 13:25 und 10:15.
Das Spiel endete mit einem 2:3-Sieg für die BR Volleys.
Trotz der Niederlage bebte die Paul-Dinter-Halle mit der Energie der Fans. Niemand hätte damit gerechnet, dass ausgerechnet die Netzhoppers den Berlinern einen so harten Kampf liefern würden. Ein glorreiches Ende für eine glorreiche Saison. MVP des Spiels wurde Theo Timmermann, Außenangreifer der Netzhoppers mit 20 erzielten Punkten. Bester Blocker war Odin Gnilitza auf Seiten der Netzhoppers mit drei Killblocks.
„Ich kann nur sagen, wie überwältigt und dankbar ich bin für diesen ganz besonderen Abend. Der wird uns noch lange in Erinnerung erhalten bleiben.“, so Dirk Westphal nach dem Spiel. „Was für eine wilde Reise das war. Und am Ende haben wir das erlebt, warum wir alle in die Halle gekommen sind – um authentischen und leidenschaftlichen Sport zu sehen. Um Sportler zu sehen, die getragen vom Publikum in einen Flow kommen und das Unmögliche möglich machen. Die Reise geht weiter und unser Angriff nach oben hat erst begonnen. Wir kommen wieder!“
FOTO: Richard Gersdorf, Gersdorf Photography
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