Klara Lüttich vom VC Bitterfeld-Wolfen offiziell im NK2-Kader
Nachdem bereits im vergangenen Jahr darüber informiert wurde, dass gleich vier Talente vom VC Bitterfeld-Wolfen zur DVV-Kadersichtung geladen waren, ist nun offiziell bekannt gegeben worden, das Klara Lüttich in den NK2-Kader berufen wurde. Darüber hinaus erhielten auch Johanna Franzen, Yonta Teichelmann und Diana Yarsekou die Empfehlung an einen der deutschen Bundesstützpunkte, die Kaderschmieden für die deutschen Bundesligen.
Es ist der Traum vieler junger Talente, es einmal in die Jugend-Nationalmannschaft zu schaffen und sich auf internationalem Niveau zu messen. So gesehen war es schon eine tolle Erfahrung, nach dem Sichtungsturnier in Brandenburg und dem Ländervergleich in Schmalkalden die Nominierung zur Bundeskadersichtung bekommen zu haben. Beide Turniere spielten die jungen Damen im Verbund der VVSA-Landesauswahl Jahrgang 2006/2007.
Für Klara Lüttich geht es auf der Karriereleiter gleich noch eine weitere Sprosse nach oben, sie wurde in den Nachwuchskader 2 (NK2-Kader) des Deutschen Volleyball-Verband berufen. Hier machen junge Talente ihre ersten Erfahrungen auf internationalem Parkett. An den Bundesstützpunkten werden sie an eine höhere Intensität gewöhnt und können sich spielerisch auf hohem Niveau weiterentwickeln. Höhepunkte werden dann unter anderem die Qualifikation zu Weltmeisterschaften (U18) und zu Europameisterschaften (U18 und neu die U16) sein.
Der Weg zum Erfolg hat die vier Talente vor zwei Jahren zusammengeführt. Seit 2015 spielen Klara und Johanna beim VC Bitterfeld-Wolfen. Im Laufe der Zeit und nach vielen Trainingseinheiten fanden sich die Bitterfeld-Wolfener an der Spitze der Volleyball-Teams Sachsen-Anhalts wieder. Yonta und Diana fanden über die Dessau Volleys (PSV Dessau) zum Landesleistungsstützpunkt Bitterfeld-Wolfen. Für die beiden ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung. Ein gutes Beispiel dafür, dass die Bündelung junger Talente bereits auf Landesebene ein guter Weg zur Förderung in den Leistungssport ist. Auch die gemeinsame Zeit in der VVSA-Landesauswahl und die damit verbundene Kooperation Verein und Verband ist hier positiv hervorzuheben. Ein ähnlicher Weg steht den Mädels nun auf Bundesebene offen.
Es ist jetzt an Ihnen, diesen auch zu bestreiten - obwohl es die aktuelle Lage durch die Corona Pandemie nicht gerade einfach macht. Wenigstens ermöglicht es nun der Kaderstatus den Mädels, weiterhin zu trainieren. Eine Regelung die sicherstellen soll, Leistungssport ab einem bestimmten Niveau weiterhin zu betreiben und gerade im Nachwuchsbereich eine Weiterentwicklung zu ermöglichen.
Durch die aktuelle Situation erfolgte das Training von den DVV Trainern über Videochats im heimischen Kinderzimmer. Letzte Woche konnte es dann endlich wieder in die Halle gehen. Höhepunkt war dabei die Anwesenheit des Bundestrainers Jens Tietböhl, der somit den Kontakt zu den Spielerinnen hält und zudem auch ein motivierender Faktor für die Mädels sein dürfte, weiterhin „am Ball zu bleiben“. Nicht nur der VC Bitterfeld-Wolfen, sondern auch der Volleyball-Verband Sachsen-Anhalt wünscht den Mädels alles Gute und viel Erfolg auf Ihrem weiteren Weg.

