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Nachbericht Hoch her ging es am Wochenende bei den Sendenhorster Volleyballern. In Spitzenspielen war Spannung garantiert.
Ein kurioses Spiel legte die erste Damenmannschaft hin. Das Team wusste, dass es gegen den VSG Ibbenbüren schwer werden würde. Dass es nur eine 2:3-Niederlage wurde war angesichts der Umstände umso besser, der Weg dahin war jedoch eine wahre Achterbahnfahrt. Anfangs mussten sich die Teams noch abtasten und die entsprechenden Lücken im Spiel des Anderen finden, was für einen ausgeglichenen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die SG sorgte (26:24). Mit der heutigen Haupt-Zuspielerin Anja Hunkemöller, die die ausgefallene Stammzuspielerin Yvonne Kloska ersetzte, lief es rund. Besonders in der Abwehr war deutlich mehr Beweglichkeit zu sehen. “Das Training greift, das macht Hoffnung”, meinte Trainer Dieter Theis. Ab dem zweiten Spielabschnitt wusste die VSG aber über die Sendenhorsterinnen Bescheid und trat mit voller Aggressivität auf und sammelte zwei sehr deutliche Sätze mit 15:25 und 14:25 ein. In Satz Drei leisten sich die Sendenhorsterinnen einen desolaten 0:12 Rückstand. Aufschläge und Angriffe hatten ein hohes Tempo, welches der SG-Annahme enorm zu schaffen machte, sodass kein Spielaufbau mehr stattfand. Besonders Libera Marie Winkelkötter, die diese Woche noch angeschlagen war, stand unter Druck und hatte Schwierigkeiten. “Die Anderen haben sie aber gut aufgefangen”, lobte Trainer Dieter Theis. Zum Ende vom dritten Satz hin feierten sie dann aber noch ein kleines Comeback und machten beim aussichtslosen 23:7 noch schnell 7:2 Punkte zum 14:25. Theis musste bei diesem Spielstand von 1:2 das Team verlassen, da seine andere Mannschaft ebenfalls spielte. Er empfahl Co-Spielertrainerin Kim Brechtenkamp aber noch rasch einen entscheidenden aber gewagten Wechsel: Annika Neuhaus sollte von der Mittel- auf die ihr völlig unbekannte Außenposition rücken. Zusammen mit dem Schwung vom vorherigen Satzende funktionierte es plötzlich. “Wir haben einfach mal endlich das umgesetzt was wir uns vorgenommen haben”, stellte Brechtenkamp fest. “Und wir Anderen haben nochmal mehr gepowert, weil wir die leichte Unsicherheit durch den Wechsel kompensieren wollten”, mutmaßte sie weiter. Zusammen mit enorm effizienten Aufschlägen von Katharina Thomas reichte dies zu einem 25:10. Ein Ergebnis, das wohl niemand mehr erwartet hätte, am wenigsten die VSG, die in der Annahme enorm zu kämpfen hatte. Es war nun alles offen, und im Tie-Break sah es beim 11:7 auch nach dem besseren Ende für die SG aus. Die VSG kümmerte sich jedoch nun in Form eines Wechsels um das lange ungestopfte Loch in der Annahme und konnte so wieder Fahrt aufnehmen und leider noch mit 15:17 die SG besiegen. “Ich denke heute haben wir gesehen wo wir stehen”, stellte Brechtenkamp fest. “Gegen so einen Tabellenzweiten einen Punkt zu holen, ist schon klasse”, meinte Theis abschließend.

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