Facettenreicher Abend mit erstklassigem Sport
Vor gut 200 Zuschauern siegte der USC erneut mit einem 3:0 bzw. 4:0. Steckte den Französinnen die Anreise bei der ersten Begegnung am Vortag noch in den Knochen waren sie nun jedoch deutlich frischer. So waren Pässe und Aufschläge um einiges präziser. Aber auch beim USC war Fortschritt im Vergleich zum Dienstagsspiel erkennbar. Besonders die Block-Organisation war auf einem höheren Level. Im ersten Satz jedoch noch nicht, beide Teams waren punktemäßig stets auf Augenhöhe und der USC gewann nur knapp mit 25:23. „Hier hatten wir noch Schwierigkeiten mit der Taktik, aber das ist normal“, sagte USC-Trainer Teun Buijs. Der zweite Durchgang schien sich anschließend ähnlich zu entwickeln, bis beim 16:16 USC-Kapitänin Barbara Wezorke zum Aufschlag kam. In Kombination mit einer unaufhaltbaren Ivana Vanjak, die sowohl vom Drei-Meter-Raum als auch Hinterfeld aus mehrere Ausrufezeichen setzte, und einem schwächelnden Zuspiel bei Paris zog der USC gnadenlos ohne Fehler bis zum 25:16 durch. Diese Leistung seitens des USC setzte sich im dritten Satz fort, jedoch fand Paris im Münsteraner Block eine Schwachstelle, die vom USC nicht schnell genug geschlossen werden konnte und einige Punkte kostete (25:22). Dem Testspiel-Charakter folgend, wurde noch ein Tie-Break-Satz angehängt, in dem der USC viel wechselte.

