Sechster Cupsieg für Amriswil
David gegen Goliath lautete die Affiche, die aber - im Gegensatz zur biblischen Geschichte, - ohne Happy End für den "Kleinen" blieb. Der bis zuletzt aufopfernd kämpfende Aussenseiter schlug sich allerdings weit besser als erwartet und verdiente sich mit seiner starken Leistung auch den Respekt des Gegners.
Ihr Gesellenstück erbrachten die Zürcher im zweiten Satz, den sie - auch begünstigt durch unzählige Fehler des Gegners - mit 25:21 zu ihren Gunsten entschieden. Wirklich dominieren lassen musste sich Züri Unterland zudem nur im ersten und dritten Durchgang, denn auch im vierten machten sie dem haushohen Favoriten das Leben lange schwer. Erst nach dem 11:14 mussten sie sich distanzieren lassen.
Für Züri Unterland ist diese (erwartete) Niederlage kein Unglück, war doch bereits das Erreichen des Endspiels für den NLB-Klub der bisher klar grösste Erfolg des Vereins und die Teilnahme am Cupfinal für jeden seiner Akteure ein unvergessliches Erlebnis. Amriswil wiederum will sich nicht mit dem Cupsieg begnügen. In den nächsten Wochen wird auch der fünfte Meistertitel und damit das dritte Double angestrebt.
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