Auf Pflicht folgt Kür
Nachbericht Es ging an diesem Wochenende um nichts großes mehr, bei den Sendenhorster Volleyballern, die Plätze waren bereits fest vergeben. Somit ging es nur noch um die Ehre, und da entwickelt man bekanntlich auch schon mal besonderen Ehrgeiz.
Die erste Damenmannschaft wollte als frisch gebackener Bezirksklassen-Meister und Aufsteiger in ihrem letzten Saisonspiel gegen den VfL Sassenberg der eigenen Bilanz den letzten Schliff verpassen und die Anzahl der verlorenen Sätze nicht noch auf mehr als die magische Zahl "Eins" (die Niederlage am grünen Tisch herausgerechnet) wachsen lassen. Mit einem 3:0-Sieg gelang ihnen das auch mit Bravur. Trainer Stefan Schubert begann mit einer ganz besonderen Aufstellung: Er stellte die jüngst mögliche Konstellation seines Kaders aufs Feld, der Altersschnitt war genau 16 Jahre. Die Sechs machte ihre Sache gut, bis auf eine Schwächephase in der Annahme, bei der die stärkste VfL-Spielerin im Service war, war nichts zu bemängeln (25:15). Zum nächsten Satz hin stieg das Durchschnittsalter aber wieder. Zum Zuge kamen die eingewechselten Spielerinnen aber nicht wirklich. Denn eine von den jüngeren Spielerinnen - Julia Stoffers - holte den Satz quasi im Alleingang für die SG: Sie legte eine Aufschlagserie mit stolzen 17 Bällen hin (18:1). Selten brachte der VfL einen ihrer Bälle zurück, und wenn doch, dann nur mit wenig Druck. "Unsere anderen fünf Spielerinnen auf dem Feld waren fast gelangweilt", schmunzelte Schubert. Von hier aus war der Weg zum nächsten Satzgewinn nicht mehr weit und der VfL gab sich mit 25:3 geschlagen. Es folgte ein weiterer ungefährdeter Satzgewinn mit 25:15, bei dem aber aufgrund von Unkonzentriertheit nicht alles rund lief. "Da haben wir schlecht gespielt wie nur selten in dieser Saison, Dankebälle der Gegner haben wir zu ungenau verarbeitet", makelte Schubert, angesichts des Satzergebnisses, auf hohem Niveau. "Nach einem 25:3 spielt man aber nunmal immer schlechter", philosophierte Schubert weiter. Und so konnte sein Team nun endgültig frenetisch den Aufstieg in die Bezirksliga feiern.
Die erste Damenmannschaft wollte als frisch gebackener Bezirksklassen-Meister und Aufsteiger in ihrem letzten Saisonspiel gegen den VfL Sassenberg der eigenen Bilanz den letzten Schliff verpassen und die Anzahl der verlorenen Sätze nicht noch auf mehr als die magische Zahl "Eins" (die Niederlage am grünen Tisch herausgerechnet) wachsen lassen. Mit einem 3:0-Sieg gelang ihnen das auch mit Bravur. Trainer Stefan Schubert begann mit einer ganz besonderen Aufstellung: Er stellte die jüngst mögliche Konstellation seines Kaders aufs Feld, der Altersschnitt war genau 16 Jahre. Die Sechs machte ihre Sache gut, bis auf eine Schwächephase in der Annahme, bei der die stärkste VfL-Spielerin im Service war, war nichts zu bemängeln (25:15). Zum nächsten Satz hin stieg das Durchschnittsalter aber wieder. Zum Zuge kamen die eingewechselten Spielerinnen aber nicht wirklich. Denn eine von den jüngeren Spielerinnen - Julia Stoffers - holte den Satz quasi im Alleingang für die SG: Sie legte eine Aufschlagserie mit stolzen 17 Bällen hin (18:1). Selten brachte der VfL einen ihrer Bälle zurück, und wenn doch, dann nur mit wenig Druck. "Unsere anderen fünf Spielerinnen auf dem Feld waren fast gelangweilt", schmunzelte Schubert. Von hier aus war der Weg zum nächsten Satzgewinn nicht mehr weit und der VfL gab sich mit 25:3 geschlagen. Es folgte ein weiterer ungefährdeter Satzgewinn mit 25:15, bei dem aber aufgrund von Unkonzentriertheit nicht alles rund lief. "Da haben wir schlecht gespielt wie nur selten in dieser Saison, Dankebälle der Gegner haben wir zu ungenau verarbeitet", makelte Schubert, angesichts des Satzergebnisses, auf hohem Niveau. "Nach einem 25:3 spielt man aber nunmal immer schlechter", philosophierte Schubert weiter. Und so konnte sein Team nun endgültig frenetisch den Aufstieg in die Bezirksliga feiern.

