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Wiesbaden im DVV-Pokalfinale: "Wir sind nicht chancenlos"

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Von Tillmann Bauer

Mannheim. Dirk Groß war noch nie beim Pokalfinale des deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in Mannheim mit dabei. Ganz fremd ist ihm die Metropolregion Rhein-Neckar aber nicht. Der Trainer der Damenmannschaft des VC Wiesbaden hat von 2005 bis 2007 am Olympiastützpunkt (OSP) in Heidelberg als Coach gearbeitet. Seit 2015 steht der 53-Jährige beim VCW an der Seitenlinie - morgen trifft er in der SAP Arena auf den Favoriten vom Dresdner SC (16.30 Uhr).

Herr Groß, sind Sie schon nervös?

Die Vorfreude überwiegt auf jeden Fall. Die Stimmung in der Mannschaft ist super. In den vergangenen Tagen wurde alles ein bisschen konkreter, die Videoanalyse spezifischer. Insgesamt haben wir jetzt lange genug gewartet und freuen uns, dass es nun endlich losgeht.

Welche Erinnerungen haben Sie denn noch an Ihre Zeit beim OSP-Heidelberg?

Durchweg positive Erinnerungen. Ich wurde wirklich gut von allen Mitarbeitern unterstützt, die Bedingungen vor Ort waren sehr gut - das hat auch neue Trainingsmöglichkeiten geschaffen.

Nun steht man im Endspiel des DVV-Pokals. Im Halbfinale schlugen Sie den Favoriten aus Stuttgart. Überraschend?

Das war auf jeden Fall ein riesiges Highlight für uns. Vor allem die Art und Weise: Wir hatten sehr viele verletzte und kranke Spielerinnen. Und dennoch haben wir gegen diese Top-Mannschaft aus Stuttgart fast alles richtig gemacht und stehen meiner Ansicht nach auch verdient im Endspiel.

Was erwarten Sie für eine Stimmung in der SAP Arena?

Ich habe ja schon das ein oder andere Finale erlebt - aber noch keines vor so einer großen Kulisse. Von vielen Kollegen habe ich nur tolle Dinge erzählt bekommen, die Atmosphäre soll wirklich besonders sein. Dieses Spiel hat durch die vielen Zuschauer fast einen höheren Stellenwert als die Play-Offs - ich freue mich sehr darauf.

Aber sportlich ist Dresden der klare Favorit.

Ja, das muss man schon so deutlich sagen. Sie haben auch in den vergangenen Begegnungen so gespielt, dass sie für das Endspiel ausgeruht und fit sind. Dresden hat einen ganz anderen Etat als wir und somit auch einen anderen Anspruch. Wir wollen einfach versuchen, unser bestes Spiel zu machen und an diesem Tag eine Top-Leistung abzurufen. Ob es dann reicht, ist auch nicht sicher. Wir können auch unsere beste Partie spielen und trotzdem verlieren. Dass heißt aber nicht, dass wir chancenlos sind - wir werden alles versuchen...

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