Bliesen fordert Zweitliga-Absteiger Stuttgart heraus
Bliesen. "Das wird ein super schweres Spiel gegen einen starken Gegner" prophezeit Bliesens Außenangreifer Julian Zewe vor dem anstehenden Heimspiel gegen den TSV Georgii Allianz Stuttgart. Wenn am kommenden Samstag um 20 Uhr im Sportzentrum St. Wendel die Partie gegen den ehemaligen Zweitligisten angepfiffen wird, werden Zewe und seine Mitspieler Schwerstarbeit zu erledigen haben. Der aktuelle Tabellenzweite hat sich bis auf eine ganz knappe Viersatzniederlage gegen Spitzenreiter Mimmenhausen noch nichts zu Schulden kommen lassen und spielt eine starke Vorrunde. "Wir kennen Stuttgart bisher nicht aus dem direkten Vergleich. Aber nach drei Siegen im Rücken können wir versuchen frei aufzuspielen" so der 26-jährige, der beim jüngsten 3:1-Auswärtssieg bei der SG U.N.S. Rheinhessen zu den acht einsatzfähigen Spielern des TV Bliesen gehörte. Denn nach dem Heimspiel gegen Konstanz wurde die Personallage beim Drittligisten richtig prekär. Neben Tobi Merkel (starke Fersenprellung) und Lukas Scholtes (Ellbogenfraktur) fielen auch die beiden Mittelblocker Danny Haben (Fußverletzung) und Jérôme Klauck (Krankheit) aus und mussten auch am Spieltag passen.
Auf die Zähne gebissen
Trainer Rauch standen am vergangenen Samstag somit noch sieben Feldspieler und Libero Sandy Schuhmacher zur Verfügung. "Das Team hat sich quasi von selbst aufgestellt" schmunzelte der Coach, der Steve Weber auf die Diagonalposition schickte und mit Lukas Kaiser und Connor Lammey im Mittelblock agierte. Nach einem klaren Satzgewinn und einer Führung im zweiten Satz verschenkte das Team dann zwar mit Eigenfehlern im Angriff den Satz, kämpfte sich aber durch die Sätze drei und vier und spielte seine Überlegenheit aus. "Der zweite Satz war wirklich ärgerlich. Den haben wir mit Eigenfehlern verschenkt" offenbarte Julian Zewe, der gemeinsam mit Tobias French auf der Außenposition spielte. Die im Schnitt recht groß gewachsenen Rheinhessen konnten im Block und über den Außenangriff zwar ein paar Akzente setzen, allerdings gelang Bliesen dies durch eine taktische Umstellung zu neutralisieren. "Unsere Schnellangreifer hatten eine sehr gute Ausbeute. Dagegen fand der Gegner kein Mittel" beschreibt Zewe vor allem den Unterschied in den Sätzen drei und vier. Als im vierten Satz zudem die Stimmung durch strittige Entscheidungen und Sanktionen hochkochte, behielt Bliesen am Ende einen kühlen Kopf und zog sein Spiel durch. Der Trainer fand im Anschluss lobende Worte für sein Team. "Ich kann nur den Hut ziehen. Die acht einsatzfähigen Jungs haben auf die Zähne gebissen, den Umständen getrotzt und die Partie durchgezogen."
Auf die Zähne gebissen
Trainer Rauch standen am vergangenen Samstag somit noch sieben Feldspieler und Libero Sandy Schuhmacher zur Verfügung. "Das Team hat sich quasi von selbst aufgestellt" schmunzelte der Coach, der Steve Weber auf die Diagonalposition schickte und mit Lukas Kaiser und Connor Lammey im Mittelblock agierte. Nach einem klaren Satzgewinn und einer Führung im zweiten Satz verschenkte das Team dann zwar mit Eigenfehlern im Angriff den Satz, kämpfte sich aber durch die Sätze drei und vier und spielte seine Überlegenheit aus. "Der zweite Satz war wirklich ärgerlich. Den haben wir mit Eigenfehlern verschenkt" offenbarte Julian Zewe, der gemeinsam mit Tobias French auf der Außenposition spielte. Die im Schnitt recht groß gewachsenen Rheinhessen konnten im Block und über den Außenangriff zwar ein paar Akzente setzen, allerdings gelang Bliesen dies durch eine taktische Umstellung zu neutralisieren. "Unsere Schnellangreifer hatten eine sehr gute Ausbeute. Dagegen fand der Gegner kein Mittel" beschreibt Zewe vor allem den Unterschied in den Sätzen drei und vier. Als im vierten Satz zudem die Stimmung durch strittige Entscheidungen und Sanktionen hochkochte, behielt Bliesen am Ende einen kühlen Kopf und zog sein Spiel durch. Der Trainer fand im Anschluss lobende Worte für sein Team. "Ich kann nur den Hut ziehen. Die acht einsatzfähigen Jungs haben auf die Zähne gebissen, den Umständen getrotzt und die Partie durchgezogen."

