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Berlin, wir kommen!

Am vergangenen Sonntag sicherte sich die A-Jugend der TSG Münster den Einzug ins Achtelfinale zur Deutschen Meisterschaft! Nachdem der Handballnachwuchs bereits in der Vorwoche in der heimischen Eichendorffhalle das Hinspiel verdient mit zwei Toren gewinnen konnte, wollte man gegen hochmotivierte Düsseldorfer nun auch auswärts einen Sieg einfahren, um das Weiterkommen klar zu machen. 

Die TSG reiste bereits am Vorabend mit 18 Spielern an und musste weiterhin nur auf den verletzten Co-Kapitän Fynn Saam verzichten. Ein spannendes Spiel war garantiert! 

Beide Mannschaften begannen die Partie selbstbewusst und sicher. Die Angriffe der Münsterer konnten konsequent zu Ende gespielt und mit einem Torabschluss versehen werden. Düsseldorf konterte jedoch die gut gespielten Angriffe immer wieder mit schnellen Toren nach dem Anstoß. So verlief die erste Halbzeit sehr ausgeglichen und torreich. Es entwickelte sich ein spannendes und handballerisch hochqualitatives Spiel beider Mannschaften, in dem die Münsterer U19 zunehmend dominierte und mit einer Führung von zwei Toren in die Halbzeit gehen konnte. Mit dem Halbzeitstand von 16:18 deutete sich bereits an, dass im Vergleich zum Hinspiel mehr Tore erzielt werden würden. Für die Rheinländer war somit ein Sieg mit drei Toren Voraussetzung, um Münster den Einzug ins Achtelfinale doch noch streitig zu machen. 

Was auch immer das Trainergespann Tim Dautermann und Etienne Emmert der Mannschaft beim Pausentee gesagt haben mochte, es schien von hoher Qualität gewesen zu sein. Die zweite Halbzeit begann mit einem wahren Feuerwerk der TSG. Die Münsterer spielten weiterhin einen sehr starken Angriff, aber eine im Vergleich zur ersten Halbzeit noch bessere Abwehr! Zehn Minuten reichten der Mannschaft um Spielmacher Paul Ohl, um für eine Vorentscheidung zu sorgen. Die Hausherren agierten zunehmend hektischer und versuchten, gegen die kompakte Münsterer Abwehr vermehrt mit überhasteten Torabschlüssen zum Erfolg zu kommen. So sah sich der Düsseldorfer Heimtrainer Benny Daser nach 40 Spielminuten beim Spielstand von 18:26 zu seiner bereits zweiten Auszeit im zweiten Spielabschnitt  gezwungen. Der HC kehrte sortierter und etwas stärker aus der Auszeit zurück und kam so immer wieder zum Torerfolg gegen das Münsterer Abwehrbollwerk. Die TSG aber ließ sich davon im eigenen Angriffsspiel nicht irritieren, es wurde weiterhin qualitativ sehr hoher Handball auf Augenhöhe gespielt. Nach einer Auszeit durch TSG-Trainer Dautermann in der 50. Minute beim Spielstand von 24:32 stellten die Gastgeber auf eine sehr offensive Abwehr um, mit der die Münsterer zunächst ihre Probleme hatten. So verkürzten die Düsseldorfer Tor um Tor, mehr als das 34:37 kurz vor Ende sollte ihnen aber nicht gelingen. TSG-Rechtsaußen Vincent Wäse war es schießlich, der mit seinem Treffer in der 60. Minute für den Endstand von 34:38 sorgte.

Der Jubel nach dem Schlusspfiff kannte keine Grenzen. Mannschaft und Trainerteam ließen sich von den zahlreich mitgereisten TSG-Fans feiern und bedankten sich für deren lautstarke Unterstützung. Souverän und völlig verdient nach den zwei Spielen war das Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft erreicht und damit auch die direkte Qualifikation für die kommende Saison der Jugendbundesliga. 

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“, hallte es durch die Halle. In der nächsten Runde wartet auf die U19 der TSG Münster der haushohe Favorit auf den Meistertitel, der Nachwuchs der Füchse Berlin.  Gegen die Füchse, bekannt für ihre hervorragende Jugendarbeit und aktueller U19-Deutscher Meister, aber kann die TSG völlig befreit aufspielen, mit der Bundesligaqualifikation für die Saison 2022/2023 in der Tasche hat man nichts zu verlieren. So fiebern Mannschaft und Trainerteam dem anstehenden Achtelfinale gegen den Titelverteidiger entgegen, das am Samstag, den 02.04.2022 in der Eichendorfhalle stattfinden wird. Der Anpfiff erfolgt um 19:00 Uhr, und die gesamte TSG-Gemeinde freut sich bereits auf ein Handballfest der besonderen Art. 

Es spielten: Paul Ohl (14), Lars Zelser (8), Philipp Würz (6), Tom Niklas Klein (5), Lennart Liebeck (2), Dominik WInzer Manso, Sören Kilp, Vincent Wäse (je 1), Albert Kausch, Julius Hagenah, Rafael Lodders, Simeon Jökel sowie im Tor Gustav Hein und Marius Knop 

 

 

Erleichterung und riesige Freude auch beim Trainer: Tim Dautermann

 

Der Beitrag Berlin, wir kommen! erschien zuerst auf TSG Münster e.V. 1883.

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