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Die Woche der Wahrheit

0 2016

 

 

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Am vergangenen Samstag war es endlich so weit. Die Oberligahandballer der TSG Münster durften endlich wieder ein Heimspiel in der mit einem neuen Hallenboden in blau-weiß versehenen Eichendorffhalle austragen. Dementsprechend gut war die Stimmung innerhalb der Mannschaft vor der Partie gegen den Tabellenführer vom TuSpo Obernburg. Und Fans und Zuschauer, die für eine prächtige Kulisse in Münster sorgten, auf die man in Kriftel lange hatte verzichten müssen, waren gespannt auf den ersten echten heimischen Auftritt, denn schließlich sollte der erste Heimsieg der laufenden Saison eingefahren werden. Am Ende aber nur Ungläubigkeit über das, was insbesondere in den letzten Minuten auf der Platte geschehen war.

Die Partie verlief zunächst so, wie es erwartet war. Auf beiden Seiten dominierten die Abwehrreihen, beide Mannschaften taten sich in ihren Angriffsbemühungen schwer und kamen nur selten zum Torerfolg. So wurden beim Stand von 7:7 die Seiten gewechselt. Die heimische TSG, die kurzfristig auf den Einsatz ihres Trainers Daniel Wernig verzichten musste, der nach einer Coronainfektion kein grünes Licht von der medizinischen Abteilung erhalten hatte, kamen zunehmend besser ins Spiel. Immer wieder aber verhinderten technische Fehler und das Auslassen klarster Torgelegenheiten, dass sich die Münsterer entscheidend absetzen konnten. Als die TSG wenige Minuten vor Schluss die 15:13 Führung erzielen konnte, schien alles auf den ersten Heimsieg hinzudeuten. Wie eine Wand stand die Eichendorffhalle hinter der Heimmannschaft. Ob es an der lange vermissten Kulisse oder an aufkommender Nervosität angesichts des ersten Heimerfolges lag, auch diese Führung wurde leichtfertig vergeben. Nach einer Auszeit eine Minute vor Schluss hatten die Gäste beim Stand von 16:16 die Möglichkeit, bei eigenem Ballbesitz die Partie für sich zu entscheiden. Die Abwehr der Münsterer aber stand sicher an diesem Abend, und der Jubel war groß, als auch dieser Angriff der Unterfranken abgewehrt werden konnte.  Der TSG verblieb genügend Zeit, den eigenen letzten Angriff in Ruhe abzuschließen und mit einem Torerfolg für den Sieg zu sorgen. Wie ein Spiegelbild der bisherigen Saison aber wurde auch diese Chance vertändelt. Und noch schlimmer, nach einem individuellen Patzer Sekunden vor Schluss zeigten die Schiedsrichter dem Münsterer Spieler nicht nur die rote Karte, völlig regelkonform entschieden sie auf Strafwurf für die Gäste. Endstand16:17, Fassungslosigkeit auf dem Feld und der Tribüne. Niemand mochte glauben, was soeben geschehen war. 

Ein ganz anderes Bild tags darauf beim Sechzehntelfinale der Deutschen Meisterschaft der U19 Nachwuchsmannschaft der TSG Münster. Im Hinspiel gegen den HC Düsseldorf konnte sich die Mannschaft von Trainer Tim Dautermann mit 32:30 durchsetzen. Vor einer lautstarken Kulisse, zu der auch die Gästefans ihren Beitrag leisteten, hätten die Münsterer nach dem Halbzeitstand von 18:16 durchaus die Möglichkeit gehabt, einen höheren Heimsieg herauszuspielen. Am Ende aber stand nach einem sehenswerten Spielzug Sekunden vor Schuss ein verdienter und auch in der Höhe gerechter 32:30 Erfolg, der dem Team im Rückspiel alle Möglichkeiten zum Erreichen des Achtelfinales offenhält. Die Mannschaft feierte ausgelassen diesen Erfolg und ließ sich von den heimischen Fans feiern. Welch gegensätzliches Bild für alle, die den Vorabend noch in Erinnerung hatten.

Während es für die U19 der TSG am Sonntag im Rückspiel in Düsseldorf gilt, die Ernte einer überragenden Saison einzufahren und sich nicht nur das Ticket für das Achtelfinale zu sichern, sondern mit einem Erfolg auch die direkte Qualifikation für die nächste Saison in der Jugendbundesliga zu sichern, geht es für die Oberligaherren der Münsterer nach dem Auswärtsspiel gegen die MSG Umstadt/Habitzheim am Mittwoch im Heimspiel gegen die TSG Offenbach-Bürgel am Samstag (26.03.2022) um 19:00 Uhr in der Eichendorffhalle um wichtige Punkte in der Oberliga Hessen. Die Woche der Wahrheit bei den Handballern der TSG Münster.

 

 

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Der Jubel war groß nach dem Treffer zum Endstand von 32:30 Sekunden vor Schluss: die U19 der TSG Münster mit dem Sieg im Hinspiel des Sechzehntelfinales um die Deutsche Meisterschaft

Der Beitrag Die Woche der Wahrheit erschien zuerst auf TSG Münster e.V. 1883.

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