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Karate und Corona: Das Karate-Kämpfen in Walldürn muss warten

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Von Anthea Fischer

Walldürn. In Zeiten von Corona und Kontaktbeschränkungen werden viele Menschen kreativ und überlegen sich, wie beispielsweise Sportangebote fortgeführt werden können. So sind die Schüler des Vereins Yuishikan-Sportkarate seit Kurzem wieder aktiv. Die Karate-Lehrer Sara Djapa, Philipp Zver und Jörg Märker versorgen ihre Schüler mit Trainingseinheiten für zuhause: "Die Workouts bestehen aus Standardübungen wie etwa Sit-ups, Liegestützen und ähnlichem, aber auch aus Karate-Elementen", so Sara Djapa.

Seit etwa sieben Jahren ist die Kampfsportlerin als Trainerin aktiv. Ihr Hobby Karate ist inzwischen sehr zeitfüllend: Es vergeht kaum ein Tag ohne Training. Seit 2009 begeistert sie sich für Karate. "Im Gegensatz zu Mannschaftssportarten muss man sich beim Karate auf sich selbst verlassen. Entscheidend für den Wettkampf ist es, dass man dranbleibt", so die begeisterte Kampfsportlerin.

Auch wenn die Wettkämpfe für dieses Jahr abgesagt seien, sei ein kontinuierliches Training wichtig. "Natürlich ist das Training mit einem Partner effektiver. Gerade beim Kumite ist ein Gegner wichtig, um gut trainieren zu können", erklärt Sara Djapa.

Kumite bezeichnet im Wettkampf den Kampf zweier Gegner ohne vorherige Absprache der Techniken. Es sind also verschiedene Angriffs- und Abwehrtechniken möglich und eine möglichst flexible sowie souveräne Reaktion auf diese. Dementsprechend spannend ist ein solcher Kampf. Da wundert es nicht, dass die Kämpfer oftmals vor dem Wettkampf Nerven zeigen: "Gerade bei meinen ersten Kämpfen war ich sehr aufgeregt. Aber die Stimmung und das Anfeuern des Teams sind echt cool."

Für die kommende Zeit wünscht sich die Kampfsportlerin, dass die Normalität so schnell wie möglich wieder zurückkehrt: "Ich freue mich, wenn das Training wieder richtig anfängt!" Dennoch könne sie der jetzigen Zeit etwas Positives abgewinnen, da sie sich nun ihre Zeit selbstbestimmt einteilen könne. Ebenso böten die Umstände den Karate-Schülern die Möglichkeit, flexibel zuhause zu trainieren und sich so fit zu halten.

Bevor die ersten Workout-Pläne den Kampfsportbegeisterten zur Verfügung standen, legte der Verein eine fünfwöchige Pause ein, da viele der Schüler sich gerade auf Prüfungen vorbereiten. Natürlich ersetzen die Workouts das Training nicht eins zu eins. Schließlich fehle der aktive Kampf-Part. Denn zu dem 75-minütigen Training, das normalerweise montags, mittwochs und samstags angeboten wird, gehörte nebst dem Aufwärmen und einem "Cooldown" natürlich das Erlernen von Techniken und das Kämpfen selbst.

Das Training findet in zwei Altersgruppen statt: Die Neun- bis Zwölfjährigen trainiert Philipp Zver, ab dem 13. bis etwa zum 17. Lebensjahr stehen Sara Djapa und Jörg Märker mit Rat und Tat den Schülern zur Seite. Beim Training sei vor allem toll, die Entwicklung der Kinder und Jugendliche zu beobachten – sowohl in Bezug auf die allgemeinen Veränderungen als auch speziell auf die Fortschritte im Karate-Training bezogen.

Und so hoffen wohl nicht nur die Trainer, dass sie mit dem Training möglichst bald wieder so richtig durchstarten können, sondern auch die Karate-Kids freuen sich sicherlich, wenn sie ihre Kampfkünste wieder mit geeigneten Gegnern verbessern können.

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