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50 Jahre SC Fortuna Bonn – Teil 11

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Die Saison 1979/80

Aufgrund des Abstiegs in die Kreisliga A verließen viele Spieler Fortunas Erste Mannschaft. Von nun an wurde vermehrt auf die eigene Jugend gesetzt. Aus dieser kam zu dieser Spielzeit auch ein hochveranlagter Torhüter namens HANS WIELER, dessen Vater ebenfalls schon Torhüter war und in vorherigen Zeiten beim Kessenicher BC spielte. WIELER wurde in den kommen Jahren bzw. Jahrzehnten die personifizierte Vereinstreue. Trotz mehrfacher Angebote, u.a. auch vom Bonner SC, verließ er nie seine Fortuna und ist deswegen bis heute auch unangefochten die Nummer 1 in der Statistik der absolvierten Spiele für die Erste Mannschaft der Fortuna. Sein Rekord von 510 Spielen im Fortuna-Trikot wird wohl auch auf ewig unerreicht bleiben.

Trainer der Ersten Mannschaft war weiterhin WOLF FABIAN, der es das Traineramt erst zum Ende der vergangenen Saison übernommen hatte, den Abstieg aber auch nicht mehr verhindern konnte. Sowohl die Vorbereitung als auch der Start in die Saison waren bemerkenswert schwach. So setzte es in der Vorbereitung heftige Klatschen in Testspielen, beispielsweise ein 0:7 gegen den 1. FC Godesberg, und im Pokal war in der dritten Schluss. Nach dem sechsten Meisterschaftsspiel ohne Sieg und eine zwischenzeitliche Platzierung am Tabellenende mit 0:8 Punkten, räumte Trainer Wolf Fabian selbst den Trainerstuhl.

Neuer Trainer wurde der „verlorene Sohn“ HANSI SCHUMACHER, der vor drei Jahren die Fortuna verlassen hatte und danach denn SSV Heimerzheim sowie die Zweite des FV Bad Honnef trainierte. Mit ihm kehrte ein Mann ins Wasserland zurück, der die Fortuna seinerzeit in die Bezirksliga geführt hatte. Als Spielertrainer stand er vor der Aufgabe, die junge Truppe vom Tabellenende wieder wegzuführen. Erschwert wurde ihm die Tatsache, dass er nur noch auf drei vertraute Gesichter bauen konnte. Mit KLAUS JOKWITZ, ALEX NDJENG-BIYOUHA und WERNER „SCHUMMEL“ GOERGES waren nur noch drei alte Kumpanen aus den erfolgreichen Fortuna-Tagen vorzufinden.

Trotzdem gelang ihm sofort im ersten Spiel der erste Sieg. Bis zur Winterpause konnte man bei 12:16 Punkten auf den 11. Tabellenplatz klettern. Auch in der Rückrunde blieb die Fortuna dann gut in Tritt. Man gewann noch weitere 9 Spiele und belegte schlussendlich mit 32:28 Punkten den sechsten Tabellenplatz.

1975 als internationales Turnier für A- und B-Jugendliche gestartet, gab es 1979 für das bis heute noch traditionelle FORTUNA-PFINGSTTURNIER das erste kleine Jubiläum. Bei der fünften Ausrichtung nahmen schon 64 Mannschaften aus allen Regionen Deutschlands teil und ließen es damals dann schon als eines der größten Turniere im Bonner Raum dastehen.

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