Deutsche Meisterschaften der Jugend, Junioren und der U-21-Klasse in Erfurt
Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: Die besten Karateka aus den jeweiligen Bundesländern versammelten sich in Erfurt zu den deutschen Meisterschaften der Jugend, Junioren und der U-21-Klasse um den begehrten Titel „Deutscher Meister 2018“ für sich zu erkämpfen.
Ausgefochten werden die Titelkämpfe in den Disziplinen Kata und Kumite (Freikampf). Letztere ist je nach Altersgruppe in verschiedene Gewichtsklassen unterteilt. Ausgerichtet wurde die diesjährige Deutsche Meisterschaft vom USV Erfurt, welcher die Leichtathletik Halle in Erfurt zum Mittelpunkt der Karate-Szene machte.
Den Anfang unserer Sportler machte Jasmin. Jasmin startete hier erstmals in der Altersklasse U18. Den ersten Kampf gegen eine Sportlerin aus Meißen konnte sie mit 7:3 für sich entscheiden und auch den 2. Kampf gewann sie mit 2:0 Punkten. Beim Kampf um den Einzug ins Finale, konnte Jasmin ihre Nervosität nicht besiegen und unterlag ihrer Gegnerin mit 0:2 Punkten, hatte aber im Anschluss die Möglichkeit im kleinen Finale um den 3. Platz zu kämpfen. Hier setzte sie sich wieder überlegen mit 4:0 Punkten durch und gewann somit den 3.Platz auf dieser deutschen Meisterschaft. Somit konnte Jasmin sich das sechste Mal in Folge einen Platz auf dem Podium bei den deutschen Meisterschaften sichern.
Als zweiter Sportler vom Verein Zanshin Magdeburg startete Jonas. Bereits in Runde 1 traf Jonas auf einen alten Konkurrenten aus der Nationalmannschaft. Unbeeindruckt von dieser ersten Hürde gewann Jonas diesen Kampf nach Punkten mit 3:2. In den anderen Vorrunden zeigte Jonas, warum auch in dieser Kategorie mit ihm zu rechnen ist: ohne einen einzigen Gegenpunkt zu kassieren gewann er alle seine Kämpfe und sicherte sich somit einen Platz im Finale. Dieses wurde dann am Abend, unter dem tobenden Applaus der Zuschauer, gegen 19 Uhr eingeleitet. Jonas konnte seine anfängliche Nervosität schnell niederlegen und somit frühzeitig das Kampfgeschehen bestimmen. Auch hier ließ Jonas nichts anbrennen und sicherte sich mit einem 4:0 zum zweiten Mal in Folge den begehrten Titel.
Ein Kämpfer alleine ist nicht in der Lage, so einen Erfolg zu wiederholen.
Ein besonderer Dank gilt deshalb auch den Trainern, Eltern sowie dem gesamten Team Sachsen-Anhalt.

