Shotokan Europameisterschaft in Porto: Sterne über portugiesischen Tatamis
Nach den guten Ergebnissen sowie der Bronzemedaille bei der Stilrichtungs-WM in Treviso wollten wir uns bei der Shotokan Europameisterschaft in Portugal steigern und endlich das Team Finale erreichen. So früh im Text möchte ich noch keine Spoiler platzieren, aber bereits die Vorbereitung war diesmal etwas, naja, "irregulär": Wegen zweier Verletzungen (am Fuß und am Handgelenk) konnte ich ausgerechnet im letzten Monat vor dem Wettkampf für gut zwei Wochen nicht richtig trainieren. Das machte sich leider klar bemerkbar, körperlich fehlte diesmal klar der letzte Schliff (oder sogar der vorletzte). Also blieb nur der Versuch, das Körperliche möglichst mit starkem Kampfgeist zu kompensieren. Im Einzelbewerb ging das ein Stück weit sogar recht gut. Nach drei Siegen über Italien, Schweden und Deutschland, konnte ich die Medaille schon fast riechen, verlor dann aber doch im Viertelfinale gegen England (ja, derselbe vom letzten Mal! No, I was NOT amused.): 5. Platz.

