hr2_16_11_26_matchbericht
Athletic 57 – HC Bülach 15:19 (7:7)
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!
(Bertolt Brecht, 1898 - 1956)
Eine Stärke unserer Mannschaft ist, dass wir auf beiden Flügelseiten fast mehr Tore erzielen als vom Rückraum; dieser gibt das Sahnehäubchen dazu. Das mit den Flügeln traf in diesen Spiel nicht zu. Überhaupt lag die Last auf dem Rückraum und dort auf einem Spieler, der 1/3 der Tore buchte. Die übrigen 10 Tore verteilten sich auf 8 Spieler! An und für sich erfreulich, dass so viele ihr Erfolgserlebnis hatten. Nur: Am Schluss zählt einzig das Mannschaftsresultat.
Vorne nicht gebucht und sofort das Gegentor erhalten wirkt sich als -2 statt als +1 aus. Da ist nicht nur die Rede von der Schwäche, zu viele 7-Meter nicht zu buchen. Dieses Mal fanden 2 von 2 nicht das Ziel, der Gegner hingegen traf 5 von 5. Jede einzelne Grosschance nicht verwertet, rächt sich unmittelbar.
Eine Fragen bei einem Gegner ist, ob in der Vorrunde Spieler aus höheren Ligen eingesetzt werden und wir deshalb unten durch mussten. Beim HC Bülach war es ein Spieler (mit 5 Toren). Kein Grund dies als Vorwand für die Niederlage zu nehmen.
Begonnen hat das Spiel sehr zähe. Nach 20 Minuten lagen wir 4:6 zurück. Das 7:7 zur Halbzeit schmeichelte eher uns, und war mehr Resultat von Kampf als von Kür. Wie „gewohnt“ unsere stärkste Phase nach der Pause zu einer 12:9, später 14:12 Führung. Anspiele, die nicht verwertet werden respektive gar nicht ankommen, Schüsse, die der Torhüter nun tief und nicht wie der Torhüter in ersten Halbzeit hoch „kratzt“ … und schon sind die Punkte weg. Apropos: Ohne unsere Torhüter wäre das Ergebnis noch deutlicher ausgefallen.
Ein Spiel geführt mit Einsatz und Kampfwillen. Doch dem/den treuen Supporter(n) (und uns) würden wir gerne einen Sieg schenken. Siegen bleibt das Ziel!
Die andere Sicht auf das Spiel nachzulesen im Spielbericht des HC Bülach.
Urs Füglistaler zum Spiel vom 26. November 2016

