Wechsel auf der Torwartposition
Presseinformation
Potsdam, 27. April 2017 - Sebastian Schulz wird zum Ende der Saison seine sportliche Karriere beenden und sich beruflich verändern. Nach seiner im Sommer 2012 erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zum Physiotherapeuten wird er sich in Zukunft auf sein bereits damals angestrebtes Medizinstudium konzentrieren.
"Es ist an der Zeit, dass ich meinen beruflichen Werdegang verfolge und meinen Wunsch, Medizin zu studieren, in die Tat umsetze“ sagt der 27-jährige Schulz, der schweren Herzens den Handball zur Seite legen wird: "Auch wenn ich beides gern parallel machen würde, wird es leider nicht funktionieren".
Sebastian Schulz besuchte von 2002 bis 2009 die Potsdamer Sportschule und spielte von 2007 bis 2009 für die A-Jugend sowie für die 1. und 2. Herrenmannschaft des 1. VfL Potsdam. Anschließend wechselte er nach Leipzig, wo er zunächst für den SC DHfK und später für die SG LVB Leipzig auf der Platte stand. Seit 2013 trug er wiederum das Trikot des VfL.
"Mit Sebastian verlieren wir einen Spieler, der mit seiner Persönlichkeit und seiner Einstellung zum Leistungssport ein absolutes Vorbild für unsere Mannschaft war. Wir wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen und privaten Werdegang nur das Beste und freuen uns, ihn immer mal wieder in der MBS Arena begrüßen zu können", sagt der sportliche Leiter Alexander Haase zu diesem Abschied.
Als Nachfolger für Sebastian Schulz wird der Junioren-Nationalspieler Fabian Pellegrini aus der Schweiz an die Havel wechseln und zusammen mit Angelo Grunz das Torhüterduo des VfL in der kommenden Saison bilden.
Der 20-jährige begann mit 6 Jahren seine Laufbahn im Handball. Stets in den höchsten Schweizerischen Spielklassen aktiv, spielte er bereits mit 16 Jahren in der 1. Liga in Uster und erhielt gleichzeitig seinen ersten Vertrag in Stäfa. Über Doppelspielrechte in Winterthur und Uster sowie in Stäfa, wo er auch den Sprung in die U19-Nationalmannschaft schaffte und bei der WM in Russland als Nummer 2 sowie bei der EM 2016 in Dänemark als 1. Torhüter mitspielen durfte, folgt mit dem VfL nun die nächste Station seiner Karriere.
"Auf die Herausforderung in Potsdam freue ich mich riesig. Dieser Wechsel ist sportlich wie privat ein sehr großer Schritt für mich. Ich bin sehr glücklich, ein Teil der Familie der Adler zu werden und bin überzeugt, dass ich mich in dem professionellen Umfeld des VfL weiter entwickeln werde", sagt Pellegrini zu der bisher größten Veränderung in seinem Leben.
Alexander Haase ist von den Qualitäten des Neuzugangs überzeugt: "Fabian hat im Probetraining gezeigt, wozu er in der Lage ist und wird menschlich wie sportlich gut in unsere Mannschaft passen. Ich freue mich auf ihn und seine weitere Entwicklung in Potsdam."

