Die Altgedienten (AH) machen von sich Reden
Die „Alten Herren“ oder auch Senioren bestehen heute primär aus Spielern von Blau-Weiß 90, bestehend aus Spielern die in der Vergangenheit sportlich erfolgreich waren. Wie gesagt in der Vergangenheit. Deshalb werden sie im Gnadenhof der Mannschaften auch mit Respekt und Nachsicht behandelt.
Im Spiel unserer „Altverdienten“ gegen den Ortsrivalen VfL Lichtenrade fand mit einem Unentschieden (22 : 22) ein für die SG TMBW unrühmliches Ende. Teamarbeit, gelebte soziale Kompetenz und sportlicher Ehrgeiz stehen bei der SG TMBW im Vordergrund. Gerade die AH haben hier für die Kinder und Jugendlichen eine wichtige Vorbildfunktion. In dem besagten Spiel ging es um viel, denn unseren Alten Herren war klar, dass nur ein Sieg gegen den VfL Lichtenrade die Chance auf den Berliner Meistertitel hochhalten konnte.
Die Mannschaften zeigten sich im Spiel gleichwertig und so konnte keine Mannschaft einen deutlichen Vorsprung an Toren herausarbeiten. Am Ende stand es 22 : 22. Natürlich war der Frust bei unseren Alten Herrn hoch, aber üblicherweise gibt man sich nach dem Spiel die Hände und freut sich über die Gemeinsamkeit und auf das Bier in der Umkleidekabine.
Nun, dieser Spieltag verlief nicht wie gewohnt. Die Spielführung verweigert trotz Aufforderung die Unterschrift auf dem Spielformular und bezahlten den Schiedsrichter bewusst nicht. Ein entsprechender Eintrag im Spielbericht war die Folge. Nun, wie soll man das Beurteilen. Als Mitglied des Vorstandes der SG TMBW und als Abteilungsleiter von TM bin ich enttäuscht und bestürzt zugleich.
Meine Kritik richtet sich an die Führungsspieler (BW) der „Altgedienten“. Ein Vorbild für die Jugend sieht anders aus. Da ein Partnerverein mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln versucht die Jugend für sich zu gewinnen, sollten sich Eltern und Teens überlegen welchem Geist man da folgen soll. Der Vorgang gegenüber dem Schiri zeigt den Grad der sozialen Kompetenz.
Sorry für die harten Worte.
Mit sportlichen Gruß

