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HSC Landwehrhagen vs HSG Twistetal II 38:25 (23:9)

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Zu unserem vorletzten Saisonspiel reisten wir zur HSC Landwehrhagen. Die Gastgeber haben bislang eine solide Saison gespielt, und aus vergangenen Begegnungen wussten wir, dass uns eine teilweise junge, vor allem aber spielstarke und laufstarke Mannschaft erwartet. Trotzdem hatten wir uns vorgenommen, bei passender Gelegenheit etwas Zählbares mitzunehmen. Personell mussten wir jedoch auf Sebastian Benke und Leon Hampe verzichten, die beide ausfielen. Zudem unterstützte Luca Uhl zeitgleich die erste Mannschaft. Dafür konnten wir wieder auf Maxim Stracke zurückgreifen, der uns wie angekündigt in den letzten Spielen unterstützt – und dies auch bereits unter Beweis gestellt hat. 

Das Aufwärmen verlief gut, die Kabinenansprache war motivierend, und trotz des heißen Samstagnachmittags war die Sporthalle in Landwehrhagen ordentlich gefüllt. Entsprechend motiviert gingen wir in die Partie. Nach einer kurzen Abtastphase erzielte Torben-Arvid Bauer das 1:0 für die Gastgeber. Schnell wurde deutlich, dass das Spiel zunächst überhaupt nicht in unsere Richtung lief. Bereits in den ersten Minuten nutzte Landwehrhagen unsere technischen Fehler konsequent aus und kam über Gegenstöße zu einfachen Toren. So mussten sie gar nicht erst in den Positionsangriff finden. Nach neun Minuten lagen wir bereits mit 1:7 zurück – einzig Maxim Stracke konnte zwischenzeitlich zum 3:1 treffen. Erst danach fanden wir etwas besser ins Spiel. Durch Treffer von Kalle Löbel und Domenik Schulz verkürzten wir auf 10:4, ohne jedoch wirklich Stabilität zu gewinnen. Ein Timeout war notwendig, auch weil das hohe Tempo seinen Tribut forderte. Nach der Ansprache und einigen Wechseln kamen wir besser ins Spiel, fanden im Angriff Lösungen und erzielten ansehnliche Tore. Allerdings blieb auch Landwehrhagen weiterhin treffsicher, sodass der Rückstand insgesamt weiter anwuchs und die schwache Anfangsphase nicht mehr aufzuholen war. Schöne Treffer gab es dennoch – etwa von außen durch Bastian Schnatz zum 19:8 in der 25. Minute, der gemeinsam mit Fabian Ramachers auf ungewohnter Position aushalf. Bis zur Halbzeit änderte sich am Spielverlauf wenig, und Nick Aron Schlitzberger stellte mit seinem Treffer den 23:9-Halbzeitstand her.

In der Kabine nahmen wir uns vor, vor allem in der Abwehr kompakter zu stehen und im Angriff konzentrierter zu agieren. Die zweite Halbzeit begann deutlich besser. Insbesondere die konsequenteren Abwehr-Angriff-Wechsel, eine lautstärkere Defensive sowie Leon Ney im Tor, der nun besser ins Spiel fand, sorgten für eine insgesamt stabilere Leistung. Auch im Angriff kamen wir mit der 5:1-Deckung der Gastgeber deutlich besser zurecht und reduzierten unsere Fehlerquote spürbar. Beim Zwischenstand von 26:13, den Sebastian Horlebein mit einem sehenswerten Treffer erzielte, wurde die starke Leistung am Kreis besonders deutlich: Sowohl er als auch Moritz Kummer-Schäfer überzeugten und erarbeiteten zahlreiche Tore sowie Siebenmeter. In der 37. Minute sah sich der Gastgeber, der HSC Landwehrhagen, sogar gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, um unseren Lauf zu unterbrechen. Dennoch konnten wir unser verbessertes Spiel beibehalten, erzielten weiterhin Treffer und arbeiteten engagiert in der Abwehr. In dieser Phase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit gelungenen Rückraumwürfen und starken Eins-gegen-eins-Aktionen auf beiden Seiten. Positiv hervorzuheben ist zudem, dass die Partie insgesamt fair verlief und von einer guten Schiedsrichterleistung begleitet wurde. In der 54. Minute traf Domenik Schulz mit einem schönen Wurf aus dem Rückraum zum 35:21. Allerdings fanden auch die Gastgeber im weiteren Verlauf wieder besser ins Spiel. In der Schlussphase passierte nicht mehr viel, und wir mussten uns letztlich mit 25:38 geschlagen geben. Das Ergebnis fiel dabei etwas zu hoch aus, da vor allem die vielen technischen Fehler in der Anfangsphase entscheidend waren.

Positiv bleibt jedoch festzuhalten, dass wir uns in der Halbzeit gesammelt haben und in der zweiten Hälfte eine klare Leistungssteigerung zeigen konnten – diese ging vom Torverhältnis nahezu ausgeglichen aus.

Tore:

M.Stracke 6, D.Schulz 5, K.Löbel 4, P.Fingerhut 4/1, S. Horlebein 3, B.Schnatz 1, F.Ramachers 1, M.Kummer-Schäfer 1

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