Derby-Wahnsinn in Külte: 33 Buden, rote Karte und die Tribünen-Inquisition
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Man reiste also zum „kleinen Derby“ nach Külte. Während die Herren 1 noch am Telefon von „zweitwichtigsten Spielen“ träumten, standen wir bereits in der Nordwaldeckhalle und mussten feststellen: In Külte herrscht auf der Tribüne scheinbar die Prohibition – Bierverbot oben? SCHEISS TRIBÜNE! Aber ein echter Wadenklopfer lässt sich davon nicht stoppen, die Verpflegung wurde dann eben zur „Tagesordnung“ erklärt.
Halbzeit 1: Schläfriger Start und die Schüttler-Show
Der Start war… sagen wir, wir haben den Gastgebern 10 Minuten Vorsprung gelassen (10:3). Wahrscheinlich eine taktische Finte, um sie in Sicherheit zu wiegen. Aber dann drehte die Maschinerie auf. Christian Schüttler mutierte zum Zerstörer und nagelte insgesamt 12 Dinger in die Kiste. Das Zusammenspiel mit Oberstudienrat Tönepöhl funktionierte blind – Thomas servierte die Bälle mit der Präzision einer Grundbuchänderung und Christian vollstreckte.
Dass wir zur Pause (21:19) wieder dran waren, lag auch an Andi Wolff (Leon Ney). Er hielt die Bude phasenweise im Alleingang dicht.
Halbzeit 2: Siebenmeter-Götter und das Stracke-Drama
In der zweiten Halbzeit zeigten wir, warum Platz 6 in der Tabelle eigentlich eine Beleidigung für unser Talent ist. Tilo Schmidt übernahm die Verantwortung vom Punkt (nicht nur von da) und verwandelte seine 7-Meter eiskalt (3/3). Spielerisch stand er Torben Figge in nichts nach (außer bei den 7 Metern9 – ein Duo, das die Külter Abwehr zeitweise schwindelig spielte.
Und dann kam der Moment des Luan Stracke: In gewohnter Manier verteidigte er immer mindestens zwei Külter gleichzeitig (weil er es kann!). Dass die Schiedsrichter seine körperbetonte Nächstenliebe in der 60. Minute mit einer Roten Karte quittierten, war natürlich völlig überzogen. Luan hat lediglich die Ordnung auf dem Feld wiederhergestellt!
Leon Hampe und Hendrik Wilke hielten sich vornehm zurück. Sie ließen den „Besseren“ (also allen anderen) den Vortritt und agierte von außen. Man munkelt, er bereitet sich mental schon auf eine Trainerkarriere vor, um uns irgendwann von der Bank aus zu erklären, wie man 0 Tore noch schöner aussehen lässt.
Fazit: Heimspiel in der Fremde
Dass wir am Ende 36:33 verloren haben? Nebensache! Wir haben uns über das Ergebnis mehr gefreut als Külte über ihren Sieg. Dank der Trainer Bank die wir hatten mit Dirk und Stefanie (Alfons wird nicht erwähnt weil er die Dritte verraten hat )
Und dann waren da noch unsere Hools: Nachdem Tom Saure uns zum Fast-Sieg gebrüllt hatte, machten er die Halle zum Heimspiel.
Was dann die Hools : Leon Ney; Hendrik Wilke, Johannes Engel, Leon Hampe übernahmen wie sich ins HOOLS manier gehört.
Und an die Herren 1 wir sind nicht die „Dritte“ in anfügungszeichen sondern wir sind DIE DRITTE
ihr könnt ja mal H2 Fragen wer mehr Siege auf dem Konto hat .
Die Torschützen:
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Christian Schüttler: 12
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Oberstudienrat Tönephöl: 4
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Patrick Paul: 0
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Tilo Schmidt: 6 (3/3 7m)
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Florian Zacharias : 3
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Luan Stracke: 1 (und ein Platzverweis für die Galerie)
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Fabian Ramachers: 1
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Leon Hampe: 0 (Der Trainer-Klassiker bei Damen 2 bald „bewerbung läuft ab diesem Bericht“)
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Moritz Schäfer 1
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Joahnnes Pohlmann 1 (kommt aus der Herren 1 und denkt es Reicht für herren 3 trozdem danke)
Eure Wadenklopfer

