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Kessel, Kohle, Kantersieg – M4 startet furios ins Jahr 2026

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Mit großer Vorfreude auf das erste Rückrundenspiel 2026 machte sich die M4 auf den Weg durch den Stuttgarter Kessel zur Sporthalle „Brückentor“ – Ziel: Tabellen-Vorletzter Gerlingen. (Nachdem sich Urbach-Plüderhausen Anfang Januar aus dem Spielbetrieb der 4. Männer-Bezirksklasse zurückgezogen hatte, war die Tabelle ohnehin leicht durcheinandergewirbelt.)

Schon beim Aufwärmen gab es den ersten Aufreger: Ein fataler Halstreffer beim Torwarteinwerfen sorgte für kurzzeitige Irritation – der Abdruck der Ballnaht war auch nach Spielende noch deutlich sichtbar. Immerhin: keine bleibenden Schäden, außer vielleicht am Stolz.

Überraschung Nummer zwei: Das Harzverbot wurde spontan ausgesetzt – eine Entscheidung, die den Remshaldener Ballakrobaten durchaus entgegenkam. Vor allem, weil man verletzungsbedingt auf die beiden Rückraum-Shooter Rafael & Rafael verzichten musste. Also wurde kurzerhand auf Tempo, Zusammenspiel und technische Finesse gesetzt.

Die Atmosphäre im „Hexenkessel“ vor rund 30 Zuschauern (davon 27 aus Gerlingen) war beeindruckend – zumindest zahlenmäßig überschaubar. Der Spielverlauf hingegen entsprach ziemlich genau der Trainer-Vorgabe: einseitig – mit kurzem Wackler zu Beginn.

Denn David eröffnete das Spiel mit einem persönlichen Aluminium-Festival: dreimal Pfosten/Latte, bevor der erste Treffer endlich im Netz zappelte. Danach war der Bann gebrochen.

Über 0:5 setzte sich die M4 auf 4:15 ab und ging schließlich mit einem komfortablen 6:21 in die Halbzeit. Grundlage war ein bestechendes Rückraumspiel mit sehenswerten Kreisanspielen – da wurde kombiniert, verschoben und vollstreckt wie aus dem Lehrbuch.

Auch in Durchgang zwei nahm die M4 keinen Druck aus dem Kessel, sondern legte weiter Kohlen nach. Die Führung wurde konsequent ausgebaut, Gerlingen fand kein Mittel gegen die spielfreudigen Gäste. Am Ende stand ein deutliches 17:43 auf der Anzeigetafel.

Wie schon so oft in dieser Saison trugen sich alle Feldspieler in die Torschützenliste ein – mannschaftliche Geschlossenheit par excellence.

Besondere Erwähnung verdienen die Bierspender des Spiels:
Jan mit starken 10 Feldtoren – erstmals zweistellig in dieser Saison!
Matze mit dem 40. Treffer des Spiels – eine Marke, die bei der M4 ja mittlerweile Tradition hat.

Fazit:
Starker Rückrundenauftakt, klare Dominanz, geschlossene Teamleistung – die M4 bleibt auch 2026 auf Kurs.

Die Vorfreude richtet sich nun auf das nächste Auswärtsspiel am 28.2. um 15 Uhr in Haubersbronn. Angereist wird selbstverständlich CO₂-bewusst mit S-Bahn und „Wiesel“ – sportlich wie ökologisch ganz vorne dabei.

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