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TSG Wilhelmshöhe – HSG Twistetal II 40:21 (17:12)

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Ungleicher hätten die Vorzeichen dieser Begegnung kaum sein können. Während bei den
erstplatzierten Kasseler Jungs sogar noch Spieler aussetzen mussten, trat die Zweite als
Tabellenschlusslicht mit einer Rumpftruppe an. Von den zwölf im Spielbericht Eingetragenen waren
vier Torhüter sowie ein Trainer, und die verbliebenen Spieler gingen fast zur Hälfte gesundheitlich
angeschlagen in dieses Spiel. So waren wir sehr dankbar über die Unterstützung durch Niklas
Habermann und Vincent Löbel aus der Ersten sowie Leon Hampe und Leon Ney aus der Dritten.
Es war von Beginn an bewusst, dass es angesichts dieser Ausgangslage nur geringe Erfolgschancen
gab. Trotzdem wollten wir uns möglichst gut verkaufen und bis zum Abpfiff unser Möglichstes geben.
Wir kamen recht gut ins Spiel und besonders Niklas und Vincent konnten sich mehrfach durch
gelungenes 1gg1- oder Kleingruppenspiel in Szene setzen und erfolgreich einnetzen. Tatsächlich
gelang es Wilhelmshöhe erst in der 18. Minute erstmals, einen Drei-Tore-Abstand herzustellen,
nachdem wir bis dahin zwei Siebenmeter vergeben hatten. Auch wenn wir bis dato nicht optimal in
der Abwehr agierten, reichte es doch aus, um die Gastgeber nicht weiter davonziehen zu lassen.
Und obwohl Wilhelmshöhe in der 23. Minute erstmals eine 5-Tore-Vorsprung herstellen konnte,
verkürzte Vincent mit seinem Treffer zum 14:11 zwei Minuten später wieder. Zum Halbzeitpfiff
hatten die Tabellenführer dann beim 17:12 jedoch erneut einen 5-Tore-Abstand erzeugt.
Unser Coach Mirco zeigte sich in der Pause außerordentlich angetan von der bis dahin gebotenen
Leistung. Weiterhin wollten wir unser Möglichstes geben, um auch in Hälfte Zwei daran
anzuknüpfen.
Dieses gelang uns tatsächlich zunächst auch, und nach einem Treffer von Sebastian Horlebein zum
18:15 waren wir letztmals in der 36. Minute in guter Schlagdistanz. Mit einer Abwehrumstellung
stellten uns die Kasseler Jungs jedoch vor neue Aufgaben. Uns fehlte nun die Bewegung im Angriff,
und wir ließen uns mitunter zu technischen Fehlern und unsicheren Abschlüssen verleiten, was
Wilhelmshöhe zu entsprechenden Kontern nutzte. Mit schwindenden Kräften fehlte nun teilweise
auch die richtige Konzentration in der Abwehrarbeit, und wir gerieten immer mehr in Rückstand.
Trotzdem hielten wir weiterhin zusammen und versuchten, das Beste aus unseren Möglichkeiten zu
machen. Auch wenn wir uns mit 40:21 geschlagen geben mussten, waren wir doch weitgehend
zufrieden mit unserer Darbietung.
Torschützen:
Habermann 9, V. Löbel 6, Horlebein 2, K. Löbel 2, P. Fingerhut, Engel
Nun zählt es, im Abstiegskampf die richtigen Lösungen gegen unsere direkten Konkurrenten zu
finden. Die beste Möglichkeit dafür bietet sich bereits am kommenden Samstag, wenn wir um 17 Uhr
in Mühlhausen gegen die Jungs aus Zwehren antreten, die mit 4 Punkten auf der Habenseite nur zwei
Plätze vor uns rangieren. Hier würden wir uns sehr über Unterstützung freuen.
Eure Zweite

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