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wJC II: JSG Twistetal/Korbach II – TSV Heiligenrode 28:24

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Am vergangenen Wochenende fand das Spiel gegen die Gäste aus Heiligenrode statt.
Da die Gäste lediglich mit sechs Spielerinnen anreisten, entschieden wir uns aus
Fairness ebenfalls mit nur sechs Spielerinnen aufzulaufen. Da wir somit viele
Wechselmöglichkeiten hatten, wollten wir insbesondere durch ein hohes Tempospiel
unsere Tore erzielen, doch es gelang uns das gesamte Spiel über nicht, diese Situation
zu unserem Vorteil zu nutzen.
Von Beginn an fehlte uns wie im letzten Spiel sowohl das Tempo als auch die nötige
Konzentration. In der Defensive nahmen wir uns vor, die gegnerische Nummer 12 und
7 in den Griff zu bekommen, die im Bezirk zu den Toptorschützen gehören. Marla
erfüllte dabei ihre Aufgabe gegen die stark auflaufende Nummer 12 ordentlich,
insgesamt fehlten jedoch vor allem in der ersten Halbzeit die grundlegenden
Absprachen. Dadurch entstanden immer wieder große Lücken, die Heiligenrode
konsequent nutzte und so zu einfachen Torabschlüssen kam. Im Angriff agierten wir
erneut zu statisch und ohne Durchschlagskraft. Zudem hatten wir Schwierigkeiten,
unsere Spielzüge mit nur fünf Feldspielern umzusetzen und vermehrte technische
Fehler erschwerten zusätzlich unseren Spielfluss. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit
war eine leichte Leistungssteigerung zu erkennen. Erfreulich war hierbei unter
anderem das erste Saisontor von Klara. Mit einem sehenswerten Direktfreiwurf von
Aleks gingen wir schließlich mit einer 15:12-Führung in die Halbzeitpause.
Nach der Pause wechselten wir erneut auf der Torhüterposition. Ayleen stand erstmals
im Tor und konnte direkt mit wichtigen Paraden überzeugen. Auch in der Abwehr
funktionierten die Absprachen nun besser, wir standen kompakter und ließen weniger
klare Torchancen zu. Im Angriff versuchten wir, unsere Spielzüge flexibler zu
improvisieren, was zu einigen gut herausgespielten Toren führte. Allerdings fehlte
weiterhin die nötige Konsequenz im Angriffsspiel. In den letzten Minuten verletzte sich
eine Spielerin von Heiligenrode, sodass die Partie nur noch im 5-gegen-5 fortgesetzt
wurde. Doch auch hier gelang es uns nicht, das Spiel souverän zu kontrollieren.
Trotz einem 28:24-Sieg am Ende kann man nicht von einem gelungenen Auftritt
sprechen. Das Tempo fehlte über weite Strecken komplett und wir konnten unser
eigenes Spiel nicht wie gewünscht durchziehen. Auch unter den ungewohnten
Umständen hätten wir ruhiger und konsequenter spielen müssen.
Spielerinnen: Lilli Macek (10/1), Marla Perez Vidal (9), Aleks Bursac (8), Klara Wrzol (1),
Alana Göbel, Marie Zweig, Feline Regehr, Ayleen Imöhl, Lia Höhle, Klara Schneider

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