Handball-EM 2026: Die Einzelkritik der DHB-Stars gegen Portugal
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2025 erleben die deutschen Handballer einen bitteren WM-Abend gegen Portugal. Beim EM-Wiedersehen entwickelt sich erneut ein Krimi. Torhüter Andreas Wolff und ein EM-Neuling überzeugen. Erst führte Andreas Wolff die deutschen Handballer mit Weltklasse-Reflexen zum Sieg gegen Portugal. Dann schlüpfte der Torwart auch noch in die Rolle des Streitschlichters und trennte seine Teamkollegen von den sichtlich aufgebrachten Südeuropäern. Angeführt vom herausragenden DHB-Keeper und EM-Neuling Miro Schluroff hat die Auswahl von Bundestrainer Alfreð Gíslason einen erfolgreichen Start in die Hauptrunde hingelegt und ihre Chancen auf das EM-Halbfinale deutlich verbessert. Das DHB-Team setzte sich trotz vieler Fehler gegen Portugal mit 32:30 (11:11) durch und revanchierte sich für die bittere Niederlage im WM-Viertelfinale vor einem Jahr. Damals hatte das DHB-Team eine dramatische Partie erst nach Verlängerung verloren. "Eine Riesen-Last" sei laut Schluroff abgefallen. "Wir wussten alle, dass es ein unfassbar wichtiges Spiel gewesen ist und für den Ausgang der Gruppe entscheidend sein kann. Die Portugiesen zu besiegen, war ein ganz wichtiges Ding", sagte der Youngster in der ARD . Schluroff bekam ein Extra-Lob von Torhüter Wolff, der betonte: "Wir nehmen einen sehr guten Start mit in die Hauptrunde." Welche t-online-Note Schluroff und Wolff bekommen haben, lesen Sie hier oder oben in der Fotoshow. Schluroff, der erst nach der Pause kam, war vor 6.145 Zuschauern mit sieben Toren bester DHB-Werfer. Wolff kam auf über zehn Paraden. In der Sechsergruppe steht Deutschland nun bei vielversprechenden vier Punkten. Die beiden Erstplatzierten erreichen die Vorschlussrunde. Im Kampf um den Halbfinaleinzug warten auf die deutsche Riege nun weitere "Hitchcock-Klassiker" im Zwei-Tages-Rhythmus, wie Teammanager Benjamin Chatton die "Todesgruppe" bezeichnet hatte. Samstag (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online) geht es gegen Norwegen, Montag gegen Olympiasieger Dänemark und am Mittwoch gegen Titelverteidiger Frankreich. "Jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel", meinte Gíslason.

