Vorgestellt: Maxim Orlov
Potsdam als Bewährungspflaster
Der 1. VfL Potsdam gewinnt immer mehr an Anziehungskraft, immer mehr junge und nicht mehr ganz so junge Handballer erkennen das Potenzial, das hier allein schon die Trainings- und Wettkampfbedingungen bieten. Nicht zuletzt die Patenschaft der Potsdamer mit Erstligist Füchse Berlin sorgen für diesen Magnetismus. Auch der 19-jährige Maxim Orlov kommt von den Hauptstädtern, fühlt sich aber zunächst bei dem starken Drittligisten aus der Nachbarschaft ganz gut aufgehoben.
Maxim Orlov stammt aus einer Handballer-Familie, deren Ursprung in Weißrussland liegt. Er ist 1,94 Meter groß, besitzt mit einem Körpergewicht von 98 Kilogramm auch eine respektable Wucht und fühlt sich im mittleren Rückraum am wohlsten. Schon seine Lieblingsposition auf der Platte zeigt, dass er im Spiel seiner neuen Mannschaft durchaus Verantwortung übernehmen möchte.
Der im Siegerland, genauer in Kreuztal bei Dortmund geborene Sportler entwickelte sein Handballtalent in seinem Heimatort beim TuS Ferndorf (Männer spielen in der 2. Liga), wechselte zur GWD Minden und wurde dann mit der A-Jugend der Füchse Berlin zweimal Deutscher Meister.
Nun hat Maxim das Angebot des 1. VfL Potsdam angenommen, nicht zuletzt um hier Spielpraxis zu sammeln. "Mit dem VfL möchte ich in die 2. Bundesliga aufsteigen", umschreibt er sein klares sportliches Ziel.
Horst Sperfeld

